Alles aus der Tüte »Weihnachten «

We wish you a merry… Spätsommer!

August, verdammt noch mal! Nicht Weihnachten. Auch nicht Adventszeit. Noch nicht mal Herbst.

Nein, Sommer. Ganz offiziell. Die Jahreszeit mit grünen Blättern an den Bäumen, mit Sonnenschein und Rock-und-Sandalen-Temperaturen. Die Jahreszeit, in der man an Nachmittage im Park denkt, an Grillparties und Cocktails im Pub-Biergarten.
Und vor allem ganz eindeutig nicht die Jahreszeit hierfür:



(aufgenommen am 26. August 2008)

Schneemänner. Elche. Der Nikolaus. Haben die im Sommer was zu suchen? Nein!

So. Wären wir uns also einig. Und kann das jetzt bitte noch jemand den Sheffielder Geschäften erklären?

…Und ich dachte, zu Hause wäre der Weihnachtswahn schon schlimm genug. Schickt mir doch bitte schon mal ein Bündel Nerven. Da kommt wohl noch so einiges auf mich zu in den nächsten Monaten!

Das coolste Weihnachtsgeschenk

…kam in diesem Jahr von meinem großen kleinen Bruder. Und es brachte auch gleich die lustigste Auspack-Aktion aller Zeiten mit sich. Denn Dennis hatte wohl Spaß am Einpacken und das Geschenk deshalb nicht nur in eine Schachtel gesteckt, sondern diese zur Irreführung auch noch mit einer Pyramide ausgestattet, das Ganze doppelt mit Geschenkpapier umwickelt, dabei mindestens eine halbe Rolle Tesa verklebt, und das Ergebnis dann in eine weitere Schachtel gesteckt und diese nochmal mit mehreren Lage Papier und Klebestreifen verschönert. Nachdem ich mich durch alle Schichten durch gekämpft hatte, sah das ungefähr so aus:

Innen drin war übrigens eine Shisha. Jahaaa mein kleiner, 15 Jahre alter Bruder hat es tatsächlich geschafft, eine Shisha samt Tabak zu kaufen. Aber er ist sowieso der Held.

Hier seht ihr den Nachwuchs-Christo mit Geschenk und Verpackungskunstwerk.

Ähm ja, und dass es ziemlich lustig war hab ich ja schon erwähnt. Das im Hintergrund ist übrigens Oma, die sich kaputt lacht.

So, und wenn ich nicht zu faul wäre, in die Stadt zu fahren und Kohle zu kaufen, könnte ich mein Pfeifchen sogar rauchen. Hmpf.

Einen fröhlichen Nikolaustag

…wünsche ich euch allen! und zur Feier des Tages gibt’s diese bezaubernde Nikolausfrau für euch dazu:

(hier seht ihr die Änna, wie sie auf dem Weihnachtsmarkt mit den Lichtlein um die Wette strahlt)

So, und damit verabschiede ich mich nun erst mal für ein paar Tage. Das super mega Rock’n'Roll Christmas Party Weekend mit Patti und der SAS Band ruft mich nach England. Könnt euch ja schon mal auf ausführliche Berichterstattung freuen! ;-)

So, da habt ihrs!

Jaaa ihr habt gewonnen. Mit euren Schokoladennikolausbergen und eurem Lichtleinglitzerterror. Ich werde mich dem allgemeinen Weihnachtswahn beugen. Widerwillig jedoch, wie ich an dieser Stelle ausdrücklich anmerken möchte.

Wobei ihr den Kampf nicht ganz alleine gewonnen habt. Denn es gibt da so ein paar kleine Dinge, die mich jedes Jahr wieder rumkriegen. Patti’s zauberhaft-kitschiges Weihnachtsliedchen (Bild einfach ignorieren) aus dem Grinch Soundtrack zum Beispiel.

Und dann wäre da noch dieses…

*seufz*

Vielleicht hat jemand unter euch schon mal was von JAG - Im Auftrag der Ehre gehört. Oder es sogar geguckt. In der guten alten Zeit, als Sat.1 diese großartige Serie noch ausgestrahlt hat. Hach mann, wie lange das schon her ist. Damals war ich noch richtig jung. Und habe jeden Sonntag fleißig JAG geguckt, und dann unter der Woche noch mindestens dreimal die jeweils auf Video aufgenommene aktuelle Episode. Da gab es ganz viele spannende Geschichten rund um das amerikanische Militär, genauer gesagt um ein Team von Militäranwälten. Und da gab es… *seufz* …Mac. Eigentlich hieß sie Lt. Colonel Sarah MacKenzie, und war neben super Special Agent Dana Scully meine zweite ganz große Heldin. Gespielt wurde sie von der bezaubernden Catherine Bell.

Sooo…und mittlerweile fragen sich einige unter euch bestimmt, “toll, und was hat das alles jetzt mit Weihnachten zu tun?” Also, zur Erinnerung: Susi ist in Weihnachtsstimmung. Und das liegt größtenteils daran, dass ich nun eben diese bezaubernde Catherine Bell in einem kleinen Clip aus einer JAG-Weihnachtsfolge auf YouTube gefunden habe. Da spielt sie allerdings nicht nur Mac sondern in den Rückblicken zusätzlich die Sängerin Jenny Lake. Und als Sängerin durfte sie natürlich auch singen, und das macht sie ganz supersüß und supersexy. Da es sich um eine Weihnachtsfolge handelt, singt sie natürlich - ganz weihnachtlich - I’ll Be Home For Christmas. So, und nun wisst ihr auch, warum ich jetzt in Weihnachtsstimmung bin.

Und damit ihr alle daran teilhaben könnt…bitteschööön, Film ab!

Die vielen Gesichter des Bastiaaan

Darf ich vorstellen: Bastian in Weihnachtsstimmung.

Eingetütet in: Freunde, Weihnachten
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Ein Vorweihnachtsrätsel

Guten Morgen. meine Lieben. Sagt mir doch mal bitte, was eurer Meinung nach an folgendem Bild nicht stimmt. In der Rästelsprache heißt sowas glaube ich auch, “Finde den Fehler im Bild”.

Et voilà:


Oder ist es das, was die Leute meinen, wenn sie sagen, “Das ist ja wie Ostern und Weihnachten zusammen”?

Aber dass die Bewohner dieses Hauses einen an der Klatsche haben ist eigentlich schon länger klar…

Boah, geht doch alle weg

mit eurer blöden Weihnachtsscheiße. Im Oktober! Und bald ist es wahrscheinlich soweit, dass der verdammte Kitsch das ganze Jahr über rumhängt.


Ist es eigentlich ein Naturgesetz, dass der menschliche Verstand aussetzt, sobald es irgendwo blinkt und leuchtet? Oder ist das einfach nur Teil der durch den Konsumterror verursachten allgemeinen Verblödung?

Warum könnt ihr Weihnachten nicht einfach WEIHNACHTEN sein lassen?!

Mit einem fiesen Grinsen im Gesicht

…freute sich die Grinchin heute Morgen beim Stöbern in den Tiefen ihres äußerst seriösen und zuverlässigen täglichen Nachrichtenversorgers.

“Yeah”, kicherte sie gehässig, “es besteht also doch noch Hoffnung, dass das Weihnachtsfest in diesem Jahr ganz nach meinem Geschmack ausfällt!”

Konsumterror

Eine junge Frau spaziert unschuldig und nichts böses ahnend durch einen Supermarkt. Sie wandelt verträumt durch die Gänge - der Tag war lang und ihre Gedanken haben es sich bereits zu Hause im Sessel gemütlich gemacht. Um eine letzte Ecke muss sie noch biegen, dann hat sie den Ausgang erreicht. Plötzlich hält sie erschrocken inne.

Ein düsterer Schatten legt sich drohend über sie. Verwirrt hebt sie den Blick, richtet ihn auf die Stelle, an der ihr noch gestern gähnende Leere einen freien Zugang zur Kasse gewährt hatte. Doch nun gibt es keinen Ausweg mehr, kein Entkommen. Langsam, beihnahe zögernd wandern ihre Augen nach oben. Ihr Gesicht verrät, sie ahnt Schlimmes. Zentimeter für Zentimeter tut es sich vor ihr auf: ein riesiges Monstrum, das ihr gnadenlos den Weg versperrt. Geradezu übermenschlich groß, kaum überschaubar, ragt es hoch über ihren Kopf hinaus und grinst hämisch auf sie herab. Ein kalter Schauer jagt ihr über den Rücken.

Panisch blickt sie um sich, sucht vergeblich nach einer Fluchtmöglichkeit. Doch sie ist gefangen - gefangen zwischen einer längst vergessenen, im Tiefschlaf liegenden Eistruhe, einem grell leuchtenden Coca-Cola-Kühlfach und einer Armee von Einkaufswagen, die sich im leblosen Gleichschritt auf die Kasse zu bewegen. Wieder richtet sie den Blick auf das Monster, gebannt, gefesselt, hypnotisiert. Ihr Geist wehrt sich verzweifelt, doch die Einzelheiten seiner Abscheulichkeit dringen in ihr Bewusstsein und brennen sich unauslöschbar in ihre Erinnerung. Sein Körper gleicht einer unförmigen Masse, die Oberfläche gezeichnet von einem gleichmäßigen Muster aus verzerrten Beulen und tiefen Furchen. Er ist in dunkles Rot getaucht, das unheilvoll schimmert.

Die Sekunden kriechen dahin während sie bewegnungslos da steht. Sie wirkt unendlich klein neben ihrem unbezwingbaren Gegner. Angewidert schweift ihr Blick nach oben über die immer kleiner werdenden Ausbeulungen. Sie zuckt ängstlich zusammen - das Monster hat die rechte Hand hoch erhoben. Drohend schebt sie über ihrem Kopf, hält eine grausame Waffe fest umklammert.

Fassungslos starrt die junge Frau auf die Glocke, die, größer als ihr Kopf und golden glänzend, hoch in die Luft ragt. Da ertönt hinter ihr ein zartes, aufgeregtes Stimmchen.

“Oooh, Papa, schau mal, da! Papaaa, bekomm ich einen von den Schokonikoläusen?”

Eine tiefe Stimme antwortet, sanft aber bestimmt. “Na gut, Leni. Aber nur einen kleinen. Sieh mal, so einen hier, aus der obersten Reihe. Eigentlich ist es dafür doch noch viel zu früh. Einen großen kaufen wir erst im Dezember!”

Die junge Frau steht noch immer reglos da. “Entschuldigen Sie bitte-”, vernimmt sie die tiefe Stimme nahe an ihrem Ohr. Eine Hand schiebt sich an ihrer Schulter vorbei, greift ohne zu zögern in das Monster hinein, und da wo eben noch eine kleine, tiefrot glänzende Beule saß klafft nun ein dunkles Loch.

Die junge Frau betrachtet das Loch gedankenverloren. Dann blinzelt sie benommen und wendet sich langsam ab. Sie findet einen Weg um das Monster herum und prägt ihn sich gut ein. Sie wird ihn noch öfter gehen müssen. Als sie das Monster hinter sich lässt, fällt der Schrecken nach und nach von ihr ab. Sie wird dem Anblick nun noch einigen Wochen lang ausgesetzt sein, wird sich zögernd an dem furchteinflößenden Grinsen und der hoch erhobenen Riesenglocke vorbeischieben.

Doch das Monster ist nicht unbesiegbar. Soeben hat es seine erste Wunde davon getragen. Und bald, das kann sie schon jetzt ahnen, wird es gänzlich ausgeschlachtet sein.

Alle Jahre wieder…

…oder auch nicht. Das erste Weihnachten ohne Opa war schon irgendwie anders, um nicht zu sagen teilweise ziemlich scheiße. Zum Beispiel wenn Mama und Papa nicht darauf kommen, dass es drei Monate nach Opas Tod vielleicht nicht die beste Idee ist, die Bescherung mit der alljährlichen Gänsehaut-Soul-Version von Stille Nacht zu eröffnen, Oma deshalb schon nach der ersten Strophe unter Tränen die Flucht aufs Klo ergreift und am Ende des Songs alle heulend in der Ecke stehen. Naja aber Weihnachten haben wir dann trotzdem irgendwie gefeiert, und bis auf eine etwas komische Stimmung war es dann doch noch ganz nett.


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