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Vor einem Jahr

  • 07.01.2008: Da hatte ich wohl ausnahmsweise mal nichts zu sagen!

Filmchen!

Patti Russo :: Bible And a Beer

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Archiv für die Kategorie 'Tolle Musik'

Von Fliegen und Müll

…kann keiner so schön und poetisch ein Liedchen singen wie Shakira. Und schon gar nicht ein trauriges Liebeslied. Wer Herzschmerz schiebt, möchte ja auch eigentlich eher weniger über Unrat am Boden und Ungeziefer im Haus informiert werden. Aber Shakira kann Gedichte an Pferde schreiben. Und deshalb dürfen bei ihr auch die Fliegen um den Hausmüll kreisen, während sie sich in Tränen ertränkt weil sie ihren Liebsten so vermisst. Völlig gerechtfertigt also, des Ungeziefers Existenz. Aber nur in diesem einen Fall. Und weil die Worte der Guten oh so wahr sind. Schnief.



I’m just a sweet transvestite…

Naja, ich nicht. Aber die Feylamia. Gewissermaßen.

Die Fey! Ein Mann!

Skandal!

Und dann reißt sie sich auch noch das Zimmermädchen…

…und die Leonutte auf!

Erklärend könnte man hier vielleicht hinzufügen, dass sich der oben dargestellte Wahnsinn nicht völlig grundlos in dieser Form abgespielt hat. Ganz im Gegenteil, es gab sogar einen äußerst geeigneten Anlass für gender-switching, Corsagen und weiße Häubchen: Den Rocky Horror Singalonga. Spaß in Tüten. Und in Strapsen auch. Beim Kostümwettbewerb hatten wir leider keine Chance - dafür sind zu viele popzeigende Herren angetreten.

Die Leopardendame heißt, nebenbei bemerkt, Helen und studiert mit mir.



[schmachtfünfminuten]

Eigentlich sträubt sich ja seit einziger Zeit alles in mir dagegen, Meat Loaf zu erwähnen oder gar zu bloggen. Aber wenn es um Patti geht, lässt sich das halt nicht immer vermeiden. Und grade bin ich über ein altes, altes Video zu einem alten, alten Liedchen gestolpert. Und das muss einfach gebloggt werden. Der alten, alten Zeiten zuliebe und so. Und weil Patti sowieso immer ein guter Grund zum bloggen ist.

Das Liedchen kennt ihr vielleicht. I’d Lie For You (And That’s the Truth) heißt es, und war 1995/1996 ziemlich groß im Radio und auf den Bravo Hits und dergleichen vertreten. Klein Susi hat es damals im Alter von 10 Jahren gehört und sich gedacht, hm, der Meat Loaf klingt manchmal wie eine Frau. Bis Papa dann erklärt hat, der Meat Loaf singt manchmal zusammen mit einer Frau. Von da an dachte sich klein Susi, hm, die Frau die mit Meat Loaf zusammen singt hat eine wunder-wunder-wunderschöne Stimme, und hat sich das Liedchen wochen- wenn nicht monatelang ununterbrochen zu jeder Tages- und Nachtzeit angehört. Internet und so gab’s damals ja noch nicht - zumindest nicht im näheren Umfeld von klein Susi. Also blieb die Frau mit der wunder-wunder-wunderschönen Stimme ein namen- und gesichtsloses Phantom auf einer Bravo Hits CD. Bis ich sie dann acht Jahre später wiedergefunden habe. In Negligée und Callgirl-Stiefeln. Auf Viva. Und der Rest ist Geschichte… ;-)

Eigentlich wollte ich auch gar nicht lange rumlabern sondern euch das Liedchen zeigen. Bitteschön:

Hach. Wie ein einzelner Mensch so toll sein kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben.

[/schmachtfünfminutenvorbei]



Da! Schon wieder!

Madonna hat auch DEN HUT. (Dass mir das nicht früher aufgefallen ist!)

Was nur wieder einmal meine Theorie bestätigt, dass DER HUT und tolle Frauen in irgend einem Zusammenhang stehen. Das ganze Ausmaß der Hutverschwörung hat sich mir noch nicht erschlossen. Aber ich werde weiter fleißig Beweise sammeln!



Ui! Ui! Ui!

Sexy Dominique Davalos* gibt’s auch im Film!

Hach, und sie verprügelt böse Psychokiller….

Haaaaaaaaaben! Sofort!!!


* Jawohl, die Dame mit dem Pin-up-Engel-Bass



Pattibarbie - Pattihut - Pattifantastisch!

Wie ich vor kurzem schon mal erwähnt habe, ist Patti zurzeit mal wieder mit Meat Loaf auf Tour. Nun, besonders scharf darauf, den Loaf zu sehen, war ich ehrlich gesagt nicht. Aber wo Patti singt, muss ich natürlich hin! Also habe ich mich am Freitag auf den Weg nach York gemacht, um mir das Konzert auf Castle Howard* anzusehen. Und obwohl es fast den ganzen Tag geregnet hat, schweinekalt war und wir im Matsch versunken sind, hat es sich doch auf alle Fälle gelohnt und dank Patti und einiger lieber Freunde auch richtig Spaß gemacht.

Besonders schön war an der ganzen Aktion auch, dass ich endlich mal Pearl live gesehen habe. Sie ist Meat Loafs Stieftochter und auf dieser Tour mit ihrer eigenen Band “Pearl” als Support dabei. Leider waren sie nach ein paar Liedern auch schon wieder verschwunden. Aber jetzt weiß ich wenigstens sicher, dass ich irgendwann mal ein ganzes Pearl-Konzert sehen muss und dass es sich auf alle Fälle lohnen wird.

Das ist Pearl. In einem beneidenswert umwerfenden Outfit.
Und das ist ihre (extrem tolle) Bassistin Dominique Davalos. Die ist schon alleine deshab unheimlich toll, weil sie einen nackten Pin-up Engel auf ihrem Bass hat.

So, aber kommen wir nun zum wichtigen Teil. Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich darüber groß erzählen soll. Weil es einfach mal wieder ganz wundervoll war, Patti auf der Bühne zu sehen und singen zu hören. Vor allem als sie dann ganz alleine, solo sozusagen, und ohne nerviges Dazwischenfunken vom Loaf ihr Meisterwerk Bible and a Beer singen durfte. Allein dafür hätte sich der Weg nach York schon gelohnt. Und um zu sehen, wie sie dem Dicken vom der ersten bis zur letzten Minute die Show stiehlt und das Publikum sie wie verrückt bejubelt. Hihi.

Und jetzt noch ein paar Bilderchen:

Hierzu würde mich jetzt ganz speziell Feylamia’s Meinung interessieren… ;-)

Was macht Susi noch glücklicher als ein pinkes Kleid? Richtig, Patti in einem pinken Kleid! (Und ich will eine PattiBarbie! Jetzt gleich!!!)

Und weil’s so schön ist, hier noch zweimal PattiBarbie, fotografiert von Deb:

Und dann war da noch… DER HUT. Der an sich schon der Hit war, und im besonderen mit Patti drunter einfach umwerfend.

Stunden später, beim dritten Aufwärm-Tee im Hotelzimmer, ist uns dann auch endlich eingefallen, an wen uns diese kombination aus Frisur + Hut die ganze Zeit erinnert hat…

Tja, das war’s also, kurz gesagt. Ein tolles Erlebnis - auch wenn ich mich schon darauf freue, Patti mal wieder in etwas anderer Gesellschaft auf der Bühne zu sehen. Oooh und allen meinen Lieben, die schon die Tage bis zu den Deutschland-Konzerten nächste Woche zählen, wünsch ich jetzt schon mal viel Spaß und vor allem besseres Wetter!


*hübsches Gemäuer inmitten einer kalten, regnerischen, schlammigen, handyempfangfreien Wildnis…



*seufz*

Mit zehn langen Jahren Verspätung

…habe ich es nun doch noch geschafft, mir einen großen Kindheitstraum zu erfüllen:

(Foto ausgeliehen von Bayern 3.)

Jahaaa, Céline Dion war nämlich gestern in München, und zwar das erste mal seit zehn Jahren. Und diesmal war ich alt genug, um mir das ganze “Papa-bitte-bitte-bitte-fährst-du-mit-mir-zum-Konzert” - Gebettel mitsamt dem damals extrem niederschmetternden, wiederholten, kleinesfanherzbrechenden “NEIN!” zu ersparen und einfach alleine nach München zu fahren. Gut, so überwältigend, wie das Erlebnis damals für mich als 13-jähriger riesengroßer Fan gewesen wäre, war’s nun vielleicht nicht. Aber erlebt habe ich trotzdem eine ganz wundervolle Show zum genießen und mitfeiern, die mich darüberhinaus daran erinnert hat, warum diese Musik mir mal so viel bedeutet hat und dass es immer noch riesen Spaß macht, sie hin und wieder mal anzuhören.

So, und über Céline könnta sagen wassa wollt, die Frau kann wahnsinnsmäßig singen, schafft es, ein Olympiastadion voller Leute im Alter zwischen Kind und Rentner zu unterhalten und mitzureißen und ist trotz aller Image-Ausrutscher und Diva-Geschichten super-sympathisch. Und ein bisschen Diva-Getue kann sie sich außerdem locker leisten. Jawohl!



Dabei-gewesen-sein-will!!!

Ach, ich mag dieses Lied. Immer wieder.

Und Campino hat irgendwie was. Trotz Mann und so… ;-)



Mach’s noch mal, Tina!

Tina kommt zurück! Mit neuem Album und Tour. Soll alles im nächsten Jahr passieren. (Sagt zumindest Antenne Bayern – Ihr offizielles Frühlingsradio mit dem MehrMusikMai [wie vielleicht bereits an dieser Stelle auffällt, sind die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung hier in der Provinz, im Besonderen für Nichtautobesitzer, eher eingeschränkt.]). Aber ich schweife ab. Tina Turner möchte, wie gesagt, scheinbar die Rente an den Nagel hängen und wieder ganz groß ins Geschäft einsteigen.

Eigentlich halte ich ja nicht viel von Comebacks alternder Stars. Verläuft ja meistens eher peinlich. Vor allem wenn man sich ein paar Jahre zuvor auf große “Last World Tour” begeben oder eine DVD mit dem unmissverständlichen Titel The Very Last Time Live in Concert veröffentlicht hat.

Ach, aber Tina darf das. Denn die hat mit 60 noch hammermäßig gerockt, und ich habe keine Zweifel daran, dass sie das mit 70 noch genau so hinkriegt. Und außerdem kann ich sie dann endlich, endlich mal live sehen und muss mir nicht (wie bei so vielen anderen Künstlern) immer wieder die gleichen alten DVDs reinziehen und mich ärgern, dass ich nicht ein paar Jahr(zehnt)e früher auf die Welt gekommen bin.

Juhu!