Alles aus der Tüte »Tolle Musik «
…haben wir heute, gewissermaßen. Musikstock nämlich. Und ich möchte es anprangern, dass ich mir den persönlich bei der Frau Fey abholen musste. Früher, meine Lieben, früher als die Jugend noch Anstand hatte, da wurde einem so ein Stock noch vorbei gebracht und in den Garten gelegt. Tja-haa, vorbei ist’s mit der guten alten Zeit. Aber das sag ich ja schon lange.
Aber gut. Dann machen wir halt mal Musik.
Ein Song den du mit deiner (ersten) großen Liebe assoziierst.
How Do You Do! von Roxette. Tanzschulzeiten. Cha cha cha. Braune Augen. Schmollmund…
Ein Song der dich an einen besonders tollen Urlaub erinnert.
Summer Wine, und zwar die Version von den Corrs und Bono. Frühling in New York…
Ein Song der total trashig ist, den du aber dennoch ganz gern hörst.
All the Things She Said von Tatu. (Krieg ich jetzt Schläge von der Frau Fey?)
Ein Song der dich zum Träumen bringt.
Belle aus Notre-Dame de Paris
Ein Song der dich – geplagt von Liebeskummer – begleitet hat.
EINER? Hm. Slide von Lunik
Ein Song den du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast.
Also das zu beantworten ist echt unmöglich. Dazu sind meine Musikphasen viel zu extrem.
Ein Song der dein liebstes Instrumental ist.
Als erstes möchte ich bitte die Frage umstellen, die tut nämlich weh. Wie wäre es mit, ein Instrumentallied, das du gerne hörst. Danke.
Die Ouvertüre vom Phantom der Oper. Da heul ich immer noch. Vor allem im Film wenn der Kronleuchter hoch geht. Mann was war das peinlich damals im Kino. Der Film läuft keine fünf Minuten und Susi flennt mehr als ein Saal voller dreizehnjähriger am Ende von Titanic…
Ein Song der eine deiner liebsten Bands repräsentiert und daher für dich von besonderer Bedeutung ist.
Tja das wäre dann wahrscheinlich irgendwas von Bon Jovi. Sagen wir mal Living on a Prayer.
Ein Song in dem du dich selbst wiederfindest oder in dem du dich auf eine gewisse Art und Weise verstanden fühlst.
Madeline* von Patti Russo. Das geht mir so wahnsinnig unter die Haut, schon seit ich es das erste mal in einer furchtbar verrauschten, kaum verständlichen live bootleg Version gehört hab. Ich weiß auch gar nicht wieso eigentlich. (*Und schau an, da klaut mal wieder einer einfach meine Fotos. Naja, ist ja für nen guten Zweck.)
Ein Song der dich an eine peinliche oder witzige Situation erinnert.
Nellie the Elephant von den Toy Dolls. Party beim Joey. Lachend durchs Wohnzimmer springen. Unterm Christbaum ins neue Jahr schlafen.
Ein Song bei dem du am besten relaxen kannst.
Extremis von HAL, und zwar die (Remix?) Version feat. Gillian Anderson. Wobei das Video so nicht viel mehr als eine verschwendete Chance bietet. Da ist ja sogar Frau Scully im Flanellschlafanzug noch sexier. (Wobei, das sowieso.)
Ein Song der für eine Glücksphase in deinem Leben steht.
Können wir die Frage umbauen in Depressionsphase? Das wäre viel einfacher… Nicht? Hm. Dann, ähm, ja, gute Frage. Ah, doch ich weiß es: Paradise by the Dashboard Light* von Meat Loaf und Patti Russo. 18. Führerschein. Sommer. Nachts durch die leere Stadt fahren und im Auto laut singen. Und der Beginn einiger unglaublich wichtiger Freundschaften. (*Hinweis zum Video: Wird erst in der zweiten Hälfte wirklich interessant… *flöt*)
Ein Song der momentan dein Lieblingssong ist.
Boah, das ändert sich doch täglich. Hmm, Afraid to Shoot Strangers von Iron Maiden war letzte Woche hoch im Kurs. Diese Woche steht das Lieblingslied noch nicht fest. (Und: Meh. Der kann das viel besser als ich. Wenigstens ist er nett und filmt es so, dass man es sich abschauen kann. Weiß ich ja schon, womit ich meine Weihnachtsferien verbringe.)
Ein Song den du deinem besten Freund/deiner besten Freundin widmen würdest.
Ballad of Youth von Richie Sambora.
Ein Song bei dem du das Gefühl hast, dass ihn außer dir niemand gerne hört.
Hallelujah (das von Leonard Cohen), egal in welcher Version (außer der von Leonard Cohen. Oder von Alexandra Burke oder irgendwelchen anderen Castingshownervkindern). Und alle so, ach näääääh.
Ein Song den du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst.
Also wenn wir das ganze schon auf Deutsch machen, dann möchte ich bitte Texte. Danke.
Außerdem ist es so gut wie unmöglich, da EIN Lied auszusuchen. Aber wenn es denn sein muss, dann Fanny Ardant et Moi von Vincent Delerm. Weil es ganz zauberhaft unsinnig Unfug treibt mit der Selbstdarstellung der zauberhaften Frau Ardant.
Ein Song der weder deutsch- noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt.
Mocas en la Casa von Shakira
Ein Song bei dem du dich prima abreagieren und Stress abbauen kannst.
Forever von Kamelot
Ein Song der dich zum Schmelzen bringt.
The Dreams of Candlelight aus Beethoven’s Last Night, gesungen von Patti Russo. (Aber das hat YouTube nicht. Weiß ich ja schon, was ich am Wochenende zu tun hab.)
Ein Song der dir richtig gute Laune macht, den du z.B. gern unter der Dusche trällerst und deine Lebensgeister weckt.
Black Horse & The Cherry Tree von KT Tunstall. Und das ist außerdem absolut phänomenal wie die Dame sich das live zusammenbastelt. Bands sind eh überbewertet. Vor allem wenn man so ne Stimme hat.
Ein Song mit dem du Trauer verbindest.
Don’t You Cry von Kamelot
Ein Song zu dem du tanzen musst, weil er dein ultimativer Dance Song ever ist.
Ultimativer Dance Song ever? Ey, das tut WEH, man. Dein ultimativer Dance Song ever. Das klingt wie Detlef D!!!!!!!!!!!!!!! Dingens.
Davon mal ganz abgesehen wird man mich so gut wie immer bei I Love Rock & Roll tanzend vorfinden. Und die Wahrscheinlichkeit, dass ich dabei an der Karaokemaschine stehe, ist auch relativ groß.
Ein Song der unbedingt auf deiner Party gespielt werden muss.
I Want You to Want Me von Cheap Trick. Die live Version bitte. Oder, wenn die grade keine Zeit haben, darf gerne auch Katie Holmes ran. Also ans Mikrofon. (Das ist dann wohl auch die Stelle, and der ich gestehe, dass ich Dawson’s Creek wegen Joey geguckt hab.)
Ein Song den du zu den besten aller Zeiten zählst.
Bohemian Rhapsody. (Mama??!) Wobei, das könnte man eigentlich für so gut wie alle Lieder von Queen sagen. (Also bester Song aller Zeiten. Nicht Mama??!)
Ein Song der auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte.
The Answer von Richie Sambora. Und nur das.
Puh. Geschafft. Ich werde dann mal eine vorbildliche Bloggerlandbürgerin sein und den Stock der Bianca und der Änna vor die Tür legen. Damit die auch mal einen Abend lang schuften müssen ![]()
Wenn ich dieses Lied hör bin ich eine Disney-Prinzessin und möchte tanzen auf der Straße mit einem Traumprinzen.
Madame Feylamia wird es vermutlich leugnen. Doch sie sprach’s!
Papa hatte recht. Queen sind die besten.
Und jetzt alle: Bap bap, ba-da bap, ba-de bap bap bap be-da bap be-de-hee, hey, that’s good!
PS: Eine Woche krank im Bett sein und dann Freitag abend wieder gesund sein mit viel zu viel Energie und dann daheim sitzen: Plöt! Where’s my paaah-tey?
Ein Stock, ein schöner Stock…
Es war mal wieder Zeit. Und der hier ist mir grade nebenan ins Haus geflattert. Hier die Regel: Alle Fragen mit Song-Namen der selben Band (oder des selben Künstlers) beantworten. Viel spaß!
- Are you male or female: I want it all
- Describe yourself: Princess of the universe (by day) / Stormtrooper in stilettos (by night)
- How do you feel about yourself: Stone cold crazy
- Describe your current boy/girl situation: You take my breath away / Love of my life / Chinese torture medley
- Describe your current location: In the lap of the Gods
- Describe where you want to be: Seaside Rendezvous
- Your best friend is: Good company
- Your favorite color is: Lily of the valley
- You know that: Some day one day…!
- What’s the weather: Rain must fall
- If your life was a television show what would it be called: Was it all worth it?
- What is life to you: Play the game / The show must go on medley
- What is the best advice you have to give: Don’t try suicide
- If you could change your name what would you change it to: Mustapha the Great Killer Queen Rat
Die Fey hats schon beantwortet, aber ich werf mal weiter an meine Journalistenkollegin und an den Mann mit der Disco im Kopp.
Okay, ich bin offiziell völlig aus dem Häuschen.
Ihr wisst ja vielleicht, dass Notre-Dame de Paris seit geraumer Zeit eins meiner absoluten Lieblings-Musicals ist. Vielleicht sogar mein allerliebstes Lieblings-Musical.
Außerdem, und das wisst ihr mit Sicherheit, ist Patti Russo ja bekanntlich meine absolute Lieblings-Sängerin. Ever.
Und wenn ihr dann noch wisst, dass Patti vor langer Zeit mal die Hauptrolle in Notre-Dame gesungen hat, könnt ihr euch sicher vorstellen, wie unbedingt ich schon immer eine Aufnahme davon hören wollte. Es gibt nur leider keine, offiziell. Inoffiziell schon, wie ich vor mehr als sechs Jahren erfahren habe. Und genau seitdem habe ich versucht, die in die Hände zu kriegen. Und das war alles andere als einfach. Ich hab sprichwörtlich auf der ganzen Welt rumgefragt und über die Jahre auch ein paar Leute aufgestöbert, die sie hatten. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft mir eine Kopie versprochen wurde - erhalten hab ich aber nie eine. Und jetzt, wo ich die Hoffnung schon lange, lange aufgegeben habe, hat eine Freundin aus Amerika es geschafft.
Hier also endlich, endlich, eine komplette Aufnahme von dem schönsten Lied aus dem schönsten Musical, gesungen von der besten Esmeralda aller Zeiten:
Weitere Liederchen werden voraussichtlich in den nächsten Tagen auftauchen und natürlich umgehend hierhin weitergeleitet.
Hach. Freude.
Update am 19. Juli um 12Uhr17: Mehr, mehr, meeehr!
…on my block are not the same. You’re not to blame.”
Hach. Walk Away Renee. Schönes Lied. Schon immer. Und an manchen Tagen besonders. Ich weiß nicht mal warum. Aber irgendwie hat es was, das mich berührt.
Besonders gesungen von Vonda Shepard. Nicht das Original, aber eine sehr gefühlvolle Version. Und ich mag die ganze Singer-Songwriter-Gitarren-Klavier-Sache ja sowieso.
So, jetzt isses raus. Ich bin ein heimlicher Vonda-Shepard-Fan. Hihi. Ally McBeal kann trotzdem ganz schnell wieder dorthin verschwinden, wo sie hergekommen ist!
Nicht zu fassen, sowas. Da mach ich gestern beim Frühstück so meine übliche Morgenrunde (Emails, Zeitung, Facebook, Twitter, LOLs, Blogs, etc.), und als ich mich ganz unschuldig bei MySpace einlogge, trifft es mich wie der sprichwörtliche Schlag: Kamelot in Leeds - HEUTE.
OMGWTF?! Was, wie, heute??! Und vor allem, wie konnte ich mich seit vor Weihnachten darauf freuen und es dann komplett VERGESSEN?!!
Jetzt aber flott. Ticket gesichert, Abendpläne abgesagt, neuestes Album bei iTunes geholt (dabei erst mal versehentlich ein altes Album gekauft, das ich schon längst besitze => brain-fail), Suchaktion nach schwarzem Eyeliner eingeleitet, noch schnell ganz zappelig ein paar Stunden mit Pseudolernen totgeschlagen, und ab zum Zug.
Hat zwar nicht ganz so viel Spaß gemacht wie letztes Jahr - vor allem, weil die Königin diesmal nicht dabei war
. Und die englischen Fans sind ungefähr genauso unangenehm “kontaktfreudig” wie die deutschen.
Aaaber es ging mir ja nur darum, die Band zu hören. Und die waren mal wieder absolut hörenswert. Der Unterhaltungswert - auch ganz großes Kino. Was wahrscheinlich daran lag, dass der Club winzig war, die Sicht entsprechend gut und die Kommunikation auch. Außerdem hatten sie sämtliche meiner Lieblingslieder auf der Setlist.
Und dann hat der Oliver Palotai noch das großartigste Keyboardsolo aller Zeiten gespielt. Und ich hätte beinahe ein paar Köpfe abreißen müssen - nämlich die der besoffenen Idioten, die nach der Hälfte “Reicht schon!” gegröhlt haben. Ich dachte es geht nicht mehr. Da spielt der Gute sich zwei Minuten lang die Finger ab und vollbringt so ziemlich ein kleines Konzertflügel-esques Klassik-Wunder auf einem Keyboard, und die Gröhlsuffköpfe haben noch nicht mal den Anstand, das zumindest bis zum Ende anzuhören. Aber der “Olli” (ein Deutscher übrigens) hat es ganz vornehm überhört und sein Meisterstück weiter gespielt. Leider gibt’s das aktuelle Solo noch nicht bei YouTube (und ich war mal wieder zu fassungslos zum aufnehmen). Aber hier ist das alte, von der letzten DVD, nur um mal zu illustrieren, warum ich so ins schwärmen gerate, wenn der Mann am Keyboard steht:
Aber im Prinzip sind die Herren alle furchtbar talentiert und toll und so. Ich fange besser gar nicht erst an, vom Drummer zu erzählen. (Mein Papa könnte euch an dieser Stelle einen zwanzig-Seiten-Essay über den und sein Können schreiben…) Möchte abschließend aber noch gesagt haben: Wer Kamelot noch nicht kennt, dem kann ich nur empfehlen, mal reinzuhören.
Hier als kleines Versuchshäppchen noch mein Lieblingslied. Das gab es gestern mal wieder in der und-jetzt-alle-mitsingen-Zehnminuten-Version. Mit dem Ollisolo vorne dran. Hach.
Man geben diesem jungen Herrn einen Plattenvertag! Sofort!
Soviel Talent ist doch unverschämt. Und jetzt geh ich weiterhören auf Jaspermusik.
Danke an die Königin und den Mä fürs drüber stolpern!
…kann keiner so schön und poetisch ein Liedchen singen wie Shakira. Und schon gar nicht ein trauriges Liebeslied. Wer Herzschmerz schiebt, möchte ja auch eigentlich eher weniger über Unrat am Boden und Ungeziefer im Haus informiert werden. Aber Shakira kann Gedichte an Pferde schreiben. Und deshalb dürfen bei ihr auch die Fliegen um den Hausmüll kreisen, während sie sich in Tränen ertränkt weil sie ihren Liebsten so vermisst. Völlig gerechtfertigt also, des Ungeziefers Existenz. Aber nur in diesem einen Fall. Und weil die Worte der Guten oh so wahr sind. Schnief.
Naja, ich nicht. Aber die Feylamia. Gewissermaßen.

Die Fey! Ein Mann!

Skandal!
Und dann reißt sie sich auch noch das Zimmermädchen…

…und die Leonutte auf!


Erklärend könnte man hier vielleicht hinzufügen, dass sich der oben dargestellte Wahnsinn nicht völlig grundlos in dieser Form abgespielt hat. Ganz im Gegenteil, es gab sogar einen äußerst geeigneten Anlass für gender-switching, Corsagen und weiße Häubchen: Den Rocky Horror Singalonga. Spaß in Tüten. Und in Strapsen auch. Beim Kostümwettbewerb hatten wir leider keine Chance - dafür sind zu viele popzeigende Herren angetreten.
Die Leopardendame heißt, nebenbei bemerkt, Helen und studiert mit mir.

