Alles aus der Tüte »Reisen «
Daheim isses am schönsten, sagt der Bayer (okay, der Bayer würde es vermutlich auf Bayrisch sagen), und wo der Bayer recht hat, da hat er recht. Mir ist aber grade viel zu kalt hier zum tippen, deswegen gibt’s Teil zwei meiner Deutschlandreise jetzt mal überwiegend in Bildern.
Landshut ist ja im Sommer fast wie Italien. Wenn man so bei 30 Grad durch die kleinen Gassen wandert, mit einem Eis am Isar-Ufer sitzt, oder zwischen Blumen und Sonnenschirmen im mittelalterlichen Städchen-Zentrum beim echten Italiener die beste Pizza der Welt isst - man könnte fast meinen, man wäre im Urlaub. War ich ja auch gewissermaßen.

Die größte, leckerste Pizza der Welt und die nicht ganz so große, liebste Angelika der Welt :)

Hanna, Joey und Geli auf der Brücke...das Türmchen im Hintergrund gehört übrigens zu meiner alten Schule
Und hier noch Opas Garten. Weiß gar nicht ob ich euch den schon mal gezeigt habe. Opa hat vor Jahren mal das Grundstück neben dem Haus meiner Eltern gekauft, mit Blockhütte, ganz vielen Obstbäumen und riesigen alten Bäumen drumrum. Mittlerweile gehört es Papa und der hat schon fast alle Bäume abgesägt. Jetzt wirkt die Hütte gar nicht mehr so toll verwunschen und geheimnisvoll. Aber schön ist es da drüben immer noch. Und toll für Grillparties…

Soo, nun will ich euch auch endlich mal erklären, warum hier in letzter Zeit so wenig gebloggt wurde. Es ist nämlich so, dass ich mein Leben in den vergangenen Wochen, okay, Monaten, beinahe ausschließlich in Word, Photoshop und InDesign verbracht habe. Denn in Sheffield wird Zeitschriftenjournalismus (im forgteschrittenen Stadium) folgendermaßen unterrichtet: Man nehme vier Studentinnen, stecke sie in eine Gruppe, und lasse sie auf den Zeitschriftenmarkt los.
Ziel der Übung: Identifizieren Sie eine Marktlücke, und bauen Sie innerhalb von zwei Monaten eine Zeitschrift, die diese Marktlücke füllt. Samt Marktforschung, Produktions- und Geschäftsplan. Unde natürlich dürfen Sie, wenn Sie schon dabei sind, selbige Zeitschrift auch noch komplett recherchieren, schreiben, und gestalten.
Spaß in Tüten. Ärger in Säcken. Stress in Schiffscontainern. Jetzt möchte ich bitte meine Nerven zurück, dazu noch meine Gesundheit, und ein bisschen von meinem Leben wäre auch schön.
Toll war’s trotzdem.
Und hier für euch ein bisschen SusiJournalismus:
Unser CoverKamel. With an attitude.
HelenSusiTeamwork ftw!
Und so sieht es aus, wenn Helen und Susi sich darüber kloppen, wessen Lieblingsstadt die tollste ist.
Schweinegrippe? Pah. Ich will trotzdem nach Mexiko. Jetzt gleich.
Und hier das Ergebnis des ersten Aufeinandertreffens von Susi und Bamboo Fun. Der Beginn einer großen Liebe…
Und dann noch der Twitchhiker. Der sich zu sogar zu fein war, auf meine Interviewanfrage mit einer Absage zu antworten. Und dabei ist er selber Journalist. Nett. Dann wurde eben stattdessen sein Blog interviewt.
So. Als nächstes ist dann die Masterarbeit an der Reihe. Ist im Prinzip nochmal das gleiche. Nur dass ich es diesmal alleine machen muss. Ihr könnt dann schon mal anfangen, einen Nachruf für meine Nerven und meine Gesundheit zu schreiben…
Hach ja. Man hat’s schon nicht leicht als Student. Was einem hier alles zugemutet wird. Komplett bezahlte Ausflüge nach London inklusive Besuch bei den größten Zeitschriftenverlagen zum Beispiel. Unfassbar. Was denken die sich eigentlich?

Big Ben & Westminster. Politik ftw! Prime Minister’s Questions -> Gordon Brown und David Cameron schreien sich an, während der Rest der Hütte buuuht => großes Kino.

Der Dalí Elofant steht elogant am Themsen-Ufer.

Obligatorisches Touri-Geknipse.

Die Journalismus-Damen höchst professionell in einer völlig ernsten, erwachsenen, professionellen Journalismus-Situation: Felicity, Vicky, Rachael, Helen und Hannah.

Wer kennts?

Haben,

haben,

haaaben!

Und um die Feylamia zu ärgern, muss ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass ich diesen Laden um die Ecke vom Hostel hatte und dort auch direkt zwei Emma Donoghues erstanden habe. (Also zwei Bücher, nicht zwei Emmas. So viel Glück hatte ich dann doch nicht.)
So. Und jetzt ist der Journalismus auf Osterferien und die Wörter haben erst mal ein paar Tage Sendepause.
Nachtrag am 6. April um 13Uhr54:
Man verlangt nach einem Foto von mir in professioneller Journalistenverkleidung. Bittesehr:

South Yorkshire ist irgendwie cool. Man landet ständig irgendwo, wo Keira Knightley schon mal in einem altmodische Kleid entlanggelaufen ist.
Diesmal war Chatsworth dran. Aus aktuellem Anlass, weil dort ja der Film The Duchess zum Teil gedreht wurde. Und weil wir Chatsworth sowieso mal sehen wollten und es dort gerade auch eine Ausstellung zum Film gibt und Eintrittsrabatt für Kinobesucher, haben wir uns alle zusammen einen schönen Sonntag dort gemacht.
Ich muss sagen, sehr beeindruckend. So lässt es sich wohnen!

Ich sollte vielleicht das Biest heiraten. Dann bekäme ich auch so ne Bibliothek.

Mathini, meine Mitbewohnerinnen Emma und Anna, und, äh, Susi.

Ich will auch tolle Keiraprinzessinnenkleider haben!

Äh, ja. Und das hier ist, ähm, Moderne Kuns im Garten. Oder so.

DAAA! Hut! Mit toller Frau drunter!
Kennen wir doch irgendwoher…?!
Ich sag’s euch. Der Hut verfolgt mich. Und die tollen Frauen drunter sowieso. Habt ihr euch also so gedacht. Aber ich werd die Augen offen halten! The truth is out there! Irgendwo da draußen, unter einem schwarzen Hut. In Form eines weißen Kaninchens möglicherweise. Vielleicht aber auch in Form einer tollen Frau. Either way, ich werde eure düstere kleine Hutverschwörung aufdecken. Jawohl.
Mulder, hol schon mal das UFO aus der Garage. Es gibt unerklärliche Phänomene zu ermitteln!
Juhu, ein Kommentar
Besser spät als nie heißt es ja so schön (oder zumindest so ähnlich irgendwie). Trifft in diesem Fall auf das Stöckchen zu, das die liebe Tante von mittlerweile ganz weit weg *heul* nebenan mir vor geraumer Zeit zugeworfen hat. Genauer gesagt, genau an dem Tag, als ich mich aufmachte, um meine großartige baldige neue Heimatstadt zu erkunden. Und passend zum Thema geht es diesmal auch direkt um Städte. Na dann, Film ab!
- In welchen Städten bist du schon gewesen?
Obwohl ja, von Hause aus sozusagen, eher Landkind, hat es mich doch schon in die eine oder andere Stadt verschlagen. Keine Sorge, hab nicht vor sie alle aufzuzählen. Deshalb hier nur ein paar in einer spontan zusammengewürfelten, (na, habt ihr’s geahnt?!) ungeordneten Liste: Bielefeld (ach was?!), Hamburg (immer wieder schön, vor allem wenn gerade Phantome oder Vamipre ihr Unwesen treiben), München (”dahoam”, Shoppen und diverse Bon Jovi Konzerte *g*), Regensburg (Freunde besuchen und gemütliche kleine Cafés belagern), Aachen (entwickelt sich langsam zur Sammelstelle aller meiner Lieben
- außerdem gut für Zweitfamilien, Konplott, Karneval und unvergessliche Sommerwochen), Düsseldorf (Bücherflohmarkt mit Karibik-Feeling), Essen (mal wieder Phantom), öhm, öhm……ach ja, Hannover, Bonn, Mainz und wieder mal Hamburg (ergeben zusammen eine unvergessliche Meat LoafPatti Russo Sommertour 2005), dann wären da noch Paris (1,2, *seuzf*), London (wovon ich unbedingt mal mehr sehen möchte als Konzerthallen und Hotelzimmer), Sheffield (*zappel*), und meine große, einzig wahre Liebe…. - Welche Stadt (nicht die, in der du wohnst!) gefällt dir am besten?
NEW YORK! (1,2,3,4,5,6) - Welche Stadt hat dir gar nicht gefallen?
Hm…Bonn war irgendwie grau und ungemütlich. - Welches ist dein Reisemittel um die Städte zu erreichen?
Ach, im Prinzip nehm ich, was ich kriegen kann. Am liebsten aber dann doch Bahn oder Flugzeug. - Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?
Gaaanz viele!!! - Wer bekommt den Stock?
Die Ännaaa!
…in den Aachener Himmel bietet sich dem Besucher in der Küche der Königin der Bekloppten. Ich will auch Shakespeare auf meinen Küchenfenster. Aber dazu bräuchte ich erst mal ein Fenster in der Küche. Aber das würde sowieso zur zum Keller der Nachbarn führen. Also muss ich wohl weiterhin die Königin besuchen, wenn ich Sehnsucht nach der guten alten Anglistikzeit bekomme…
Hallo meine Lieben! Da bin ich wieder. Mehr tot als lebendig, weil mir irgendwie ein komplettes Wochenende Schlaf fehlt, aber dafür mit eine ganzen Schiffladung wundervoller Erinnerungen im Gepäck. Sobald Deb ihre Videos bei YouTube hochgeladen hat, gibt es dann einen ausführlichen Bericht in Bild und Ton (beides, wie das bei Patti ja immer der Fall ist, äußerst bezaubernd). Aber bis es soweit ist und ich meine Gedanken geordnet habe, kann ich euch ja schon mal ganz zusammenhanglos ein paar meiner Lieblingsfotos zeigen…
Hier also Patti Russo a.ka. die schönste Frau der Welt a.k.a. the girl who stole the show (obwohl sie das natürlich mal wieder nicht zugeben wollte)!
Das schönste an der ganzen Reise war eigentlich, Patti endlich mal wieder richtig strahlen zu sehen…
Und weil der Bastian ein Schatz ist und mir seine übelst krass profimäßige Kamera geliehen hat, konnte ich sie ein paar mal ganz gut einfangen, obwohl sie natürlich mal wieder keine Sekunde lang still gehalten hat.
Das ganze Wochenende war eigentlich wie Weihnachten und Geburtstag und alle sonstigen Feiergründe auf einmal. Denn zu meiner allergrößten und gar nicht mehr wieder aufhörenden Freude hat Patti unter anderem Respect, Chain of Fools, Natural Woman (*seufz*), The Show Must Go On, We Will Rock You, We Are The Champions und Under Pressure gesungen. Und bei Dancing In The Streetshat sie am ersten Abend sogar für mich ein “Germany” in den Text geschmuggelt. *grins*
Und überhaupt war sie einfach nur völlig süß und unendlich stolz darauf, dass wir aus Deutschland und den USA extra für sie nach England angereist waren. Und dass ich dafür sogar die Absolventenfeier am Freitag sausen gelassen habe, musste sich erst mal jeder, dem sie mich vorgestellt hat, mindestens einmal anhören…

Dies war übrigens das erste Mal, dass ich Patti solo singend erleben durfte. Darauf warte ich nun seit…ähm…fast fünf Jahren. Aber ich hab immer gewusst, dass es irgendwann mal soweit sein wird. Und jetzt steht sie plötzlich in der Mitte der Bühne, ganz allein, der Star der Show, und alle jubeln nur ihr zu. Allein um das zu sehen, hätte sich die Reise gelohnt…
Schon wieder der blöde Kamera-Arm im Weg. Hmmm. Kann man ja mal schnell ein Hallo dran vorbei schmuggeln…
Jaaa…und zum großen Finale bekamen sie dann alle Nikolaus- und Wichtelmützen und dergleichen verpasst. Und ich glaube, sie hatten damit noch mehr Spaß als wir Zuschauer. Mit der Weihnachtsdeko auf dem Kopf sah la bella Patricia dann auch direkt so süß aus, dass ich beschlossen habe, Weihnachten ab jetzt doch zu mögen. Zumindest vorerst und ein bisschen.
Hach ja. Ich geh dann mal ein bisschen Schlaf nachholen und von dem definitiv schönsten Ereignis in diesem Jahr träumen.
Sowas. Hab ich doch gestern glatt vergessen, den letzten Tag in New York zu bloggen! Hier also noch die Fotos vom letzten Mittwoch:
(Ich weiß, die Einleitung ist ein bisschen unkreativ. Aber man möge es mir verzeihen, denn die Stunde ist spät und der Tag war lang, und die Gedanken an eine gewisse Person besetzen so ziemlich jede meiner Gehirnzellen, die nicht mit vegetativen Funktionen beschäftigt ist.)
Für Anna. Das Polizeipferdchen hat den Gummipömpel lieb. Vielleicht hat es auch einfach nur Hunger oder Langeweile oder will spielen. Oder ein bisschen von allem.
Schöner Werbespruch: “You become a true dancer when you get your first pair of dance shoes.”
Und wo wir schon bei Schuhen sind:
“Und dann kam der Moment, in dem sie es zutiefst bereute, ihr ganzes Geld im Hard Rock Store gelassen zu haben.”
Mir fällt gerade auf, dass das Pferdchen und die Schuhe eigentlich vom Dienstag abend stammen. Naja, somit wurden sie erfolgreich dem Mittwochsprogramm untergejubelt. Aber eigentlich waren wir am Mittwoch nur im Central Park…
Und hier nochmal in loving memory of American History I:
Wer hat’s er- ähm, GEfunden? Nein, diesmal waren’s nicht die Schweizer. Sondern der Christoph.
Wenn Mama DIESE Treppe sieht, kann Papa schon mal den Landschaftsgärtner bestellen…
Der Great Lawn mit toller Aussicht
Und hier noch The Mall (riesige Allee mit ganz vielen Statuen und einsamem Saxophonspieler) und The Ramble (ja, ihr seht richtig, ein Wald. Man geht über eine Brücke und steht plötzlich mitten im Wald.).
Beim Blick von der “Dachterrasse” des Belvedere Castle (welches ich in naher Zukunft besetzen und erobern werde) haben wir dann auch endlich verstanden, warum der Teich davor Turtle Pond heißt!
Sooo schön ist der Central Park im Frühling! *seufz*
Und die ersten Blüten gabs auch schon. Leider waren wir aber so zwei, drei Wochen zu früh dran, um die Bäume in voller Blüte zu erleben.
Als Abschied hielt New York diesen Anblick für mich bereit. Was die Stunden am Flughafen und die Abreise nicht unbedingt leichter machte.
So, das waren sie, die Fotos von meiner großen Reise. Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem kleinen Reisebericht ein weing unterhalten. Und nun ist es für mich an der Zeit, endgültig Abschied zu nehmen von dieser schönen Zeit und nach vorne zu blicken. In den nächsten Monaten wird schließlich einiges auf mich zukommen. Und die Zukunft will auch langsam geplant werden.
Ansonsten bleibt hier alles beim alten! ![]()
Und da bin ich wieder. Den Kaffee gabs heute schon früh morgens in der Uni aus meinem ebenfalls bildschönen Starbucksmitnehmbecher. Heute gibt es auch zur Entspannung mal nur ein paar wenige Fotos, da wir den letzten Dienstag fast komplett im Central Park relaxend verbracht haben…
Aber am Vormittag haben wir uns erst noch das UN-Hauptquartier angesehen. Am Eingang wurden wir wie Schwerverbrecher behandelt und meine Tasche wurde zusätzlich zum durchleuchten auch noch komplett ausgeräumt. Aber kein Wunder - natürlich hatte ich zwischen Wasserflasche, Fotoapparat und Souvenirs meinen privaten Vorrat an Massenvernichtungswaffen versteckt!

Hier seht ihr die Aussicht von unserem Lieblingsfelsen in der Südwestecke des Central Parks. Und zwar original aus liegender Perspektive aufgenommen. Haaach ja, vor genau einer Woche um die Zeit hab ich mir bei Saxophonmusik einen Sonnenbrand geholt. Und jetzt sitze ich in meiner kalten Wohnung und starre zu traurigen Liedern in den grauen, verregneten Garten hinaus. *schnief*
















