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In alten Notizbüchern wühlen hat doch manchmal seine Vorteile. Denn es kann gut sein, dass man zwischen all der Emoteeniescheiße, der Amateurlyrik und den ganzen Lebensfehleinschätzungen auf einen absoluten Schatz von Zitat des Tages von einer lieben, alten Bekannten herzallerliebsten Freundin stößt.
Bittesehr:
Oh, ich wollte dich nicht diskriminieren! Ich befummel dich später.
Wir halten fest: Notizbücher = gute Idee. Sentimentales Aufbewahren selbiger Notizbücher = Gold wert!
Mir fällt grade ein, ich wollte euch noch was zeigen. Denn ich habe ja letzte Woche graduiert. (Absolviert? Einen akademischen Grad erlangt? Was macht man denn da auf deutsch?)
Auf alle fälle habe ich letzten Freitag ganz offiziell meinen Master of Arts von der Uni Sheffield bekommen. Mit den sprichwörtlichen Pauken und Trompeten. Okay, Orgelgeklimper und Englandhymne. Inklusive seltsamem, unförmigem Umhang der einen ständig beim Versuch, von den Schultern zu rutschen, beinahe erwürgt und beklopptem Hut. Mit Deckel. Und Bömmel.
In zeremonielle Gewänder gehüllt schaute ich dann brav zu, wie ungefähr drölfhundertundsiebzehn ehemalige Sheffielder Studenten aufgerufen wurden, um über die Bühne zu laufen und dem Vizekanzler die Hand zu schütteln, und absolvierte selber auch brav meinen Lauf. Der Vizekanzler hatte, so aus der nähe betrachtet, einen noch lächerlicheren Hut auf als ich - inklusive gelbem Doppelbömmel - und so kam ich mir auch direkt nicht mehr so blöd vor. Glücklicherweise habe ich das ganze Theater auch überstanden ohne, wie befürchtet, über meinen Umhang zu stolpern und einem der hohen Herren in den Schoß zu fallen.

Mein Hut, der hat vier Ecken...*sing* Das sind übrigens Felicity und Hayley, zwei der Menschen, die das vergangene Jahr um ganz vieles schöner und erträglicher gemacht haben.
Danach wurde der Tag dann zunehmend besser bei Kuchen und Ratsch mit den anderen Journalisten und unserem Kurspapa auf dem fakultätsinternen Empfang, beim obligatorischen Starbucksbesuch mit meinen lieblings-Magazinies, beim Abendessen mit meinen lieblings-Sheffieldern bei unserem lieblings-Inder, und beim abrocken mit meinen lieblings-Guys with Guitars in meinem lieblings-Irish Pub. Und bei allem war meine liebe Oma mit dabei, die auf ihre alten Tage ein erstaunliches Ausmaß an Energie und eine völlig unerwartete Vorliebe für lautes Geklampfe und Gesinge bewies.
Ein ganz und gar wundervoller Tag also. Und das leidige Thema Uni wäre damit dann auch ein für alle mal erledigt. Wurde auch langsam Zeit.
Feylamia: @filleboheme Wenn wir beide ein Kind hätten, dann wäre es Shane. Mit besserem Musikgeschmack.
Ich betrachte das mal als Kompliment von der Frau Lamia.
Soso. Da verreist man mal für ein paar Tage in die internetfreie Zone, und schon fällt der Mamdame 2.0 die Decke auf den Kopf:
“Das Internet ist so leer ohne dich.”
(Hihi. Die Frau Fey kann so süß sein, wenn sie will.)
Aber dass ich die Susi aus dem Internet bin, wusste Franziska’s Mama schon vor Jahren… ![]()
…kommt mal wieder von der Bekloppten von nebenan.
Feylamia (21:55):
Oh Gott. Ich bin ein Teenage Nerd. Ich find ‘ne Frau im Videospiel scharf.
Das ist übrigens besagte Dame. Die hat kantige Brüste. Möcht ich nur mal anmerken. Aber, jedem das seine und so, ne
Wenn ich dieses Lied hör bin ich eine Disney-Prinzessin und möchte tanzen auf der Straße mit einem Traumprinzen.
Madame Feylamia wird es vermutlich leugnen. Doch sie sprach’s!
Hui wie aufregend. Wir haben heute eine Gastautorin hier. Gewissermaßen. Und auch nicht irgendeine, naiheeen, sondern unsere allerliebste, wunderschön musizierende Waldelfe. Der Waldelfe neuestes Hobby sind nämlich Anagramme, und da sie auch schriftstellerisch sehr begabt ist, hab ich jetzt direkt - hihi - mein höchsteigenes Anagrammgedicht auf meinen Namen. Hihi.
Doch nun lasst uns lauschen den Worten die mir die Elfe schrob:
Ich habe Dich Anagrammisiert!
Was man aus Deinem Namen so alles basteln kann!
Ein Gruselgedicht geradezu.
Ich nenne esSusanne Hauner
Urahnen sausen.
Nasen ruhen aus.
Hasen aus Urnen,
Aussen an Uhren
Sahne nun Sauer.Knuddelwuuh von der Ehrenwerten hochwohlgeborenen
Alsdann Eishorn,
Sandalen ins Ohr.
Ich finde, das hat sie ganz bezaubernd gedichtet, die Frau Eishorn.
Na denn, Sandalen ins Ohr und husch ins Bettchen.
Hihihihihihihihi.
Ich finde, ich habe auf dich abgerubbelt.
- Feylamia
Wie gewünscht hier noch das obligatorische Änna & Susi Bielefeld-Frühstück-Shopping-Marathon Hutfoto für die Feylamia:

Daheim isses am schönsten, sagt der Bayer (okay, der Bayer würde es vermutlich auf Bayrisch sagen), und wo der Bayer recht hat, da hat er recht. Mir ist aber grade viel zu kalt hier zum tippen, deswegen gibt’s Teil zwei meiner Deutschlandreise jetzt mal überwiegend in Bildern.
Landshut ist ja im Sommer fast wie Italien. Wenn man so bei 30 Grad durch die kleinen Gassen wandert, mit einem Eis am Isar-Ufer sitzt, oder zwischen Blumen und Sonnenschirmen im mittelalterlichen Städchen-Zentrum beim echten Italiener die beste Pizza der Welt isst - man könnte fast meinen, man wäre im Urlaub. War ich ja auch gewissermaßen.

Die größte, leckerste Pizza der Welt und die nicht ganz so große, liebste Angelika der Welt :)

Hanna, Joey und Geli auf der Brücke...das Türmchen im Hintergrund gehört übrigens zu meiner alten Schule
Und hier noch Opas Garten. Weiß gar nicht ob ich euch den schon mal gezeigt habe. Opa hat vor Jahren mal das Grundstück neben dem Haus meiner Eltern gekauft, mit Blockhütte, ganz vielen Obstbäumen und riesigen alten Bäumen drumrum. Mittlerweile gehört es Papa und der hat schon fast alle Bäume abgesägt. Jetzt wirkt die Hütte gar nicht mehr so toll verwunschen und geheimnisvoll. Aber schön ist es da drüben immer noch. Und toll für Grillparties…




