Alles aus der Tüte »der tägliche Wahnsinn «

Gastbeitrag von der Waldelfe

Hui wie aufregend. Wir haben heute eine Gastautorin hier. Gewissermaßen. Und auch nicht irgendeine, naiheeen, sondern unsere allerliebste, wunderschön musizierende Waldelfe. Der Waldelfe neuestes Hobby sind nämlich Anagramme, und da sie auch schriftstellerisch sehr begabt ist, hab ich jetzt direkt - hihi - mein höchsteigenes Anagrammgedicht auf meinen Namen. Hihi.

Doch nun lasst uns lauschen den Worten die mir die Elfe schrob:

Ich habe Dich Anagrammisiert!
Was man aus Deinem Namen so alles basteln kann! :-D
Ein Gruselgedicht geradezu.
Ich nenne es

Susanne Hauner

Urahnen sausen.
Nasen ruhen aus.
Hasen aus Urnen,
Aussen an Uhren
Sahne nun Sauer.

Knuddelwuuh von der Ehrenwerten hochwohlgeborenen
Alsdann Eishorn,
Sandalen ins Ohr.

Ich finde, das hat sie ganz bezaubernd gedichtet, die Frau Eishorn.

Na denn, Sandalen ins Ohr und husch ins Bettchen.

Hihihihihihihihi.

Hatschiii. (Und dass mir jetzt bloß keiner mit Schweinegrippe ankommt!)

Ich finde, acht Bewerbungen an einem Tag schreiben während man mit Grippe und Kopfschmerzen und ohne Atmen und so im Bett eingegraben ist, sollte belohnt werden. Mit einem Job zum Beispiel.

Also. Job. Ich warte.

Ich warte immer noch.

Hallooo?

Meh.

Kleinstadt-feeling mitten in London

In meinem Heimat-Städchen Landshut bin ich sowas ja gewöhnt. Und sogar in Städten wie Bielefeld und Sheffield ist es manchmal vorgekommen, dass mir dieselben wildfremden Menschen völlig zusammenhangslos und an verschiedenen Orten über den Weg gelaufen sind.

Aber in London? In einer Riesengroßstadt mit knapp 8 Millionen Einwohnern? Und innerhalb von grade mal vier Wochen?

Und das ist nicht, wie ihr jetzt vielleicht denkt, so eine Geschichte von “pendelt jeden Tag im selben Zug wie ich”. Gar nicht, nämlich.

Vor ungefähr drei Wochen gab es mal an einem Samstag keine direkte Zugverbindung in die Stadt, also bin ich von meinem Vorort zum nächsten Vorort gefahren und hab mich dort in die U-Bahn gesetzt. Also eine U-Bahn-Linie, die ich normalerweise nie benutze. Da ist mir dann eine junge Frau aufgefallen, weil sie von Haar bis Schuh ganz bezaubernd lila-pink-goth-heavy-metal-ig gestylt war.

Naja, U-Bahnfahrt ging zu ende, Frau verschwand, ich ging meiner Wege.

Am Freitag stand ich in einer U-Bahn-Station in einem komplett anderen Stadteil, und meilenweit weg von der U-Bahn-Linie, in der ich die Heavy Metal Elfe erspäht hatte, und wartete auf eine Freundin. Und wer kommt plötzlich an mir vorbei spaziert, von Haar bis Schuh ganz bezaubernd lila-pink-goth-heavy-metal-ig gestylt?

Ich sag’s euch. London ist auch nur ein Kaff.

Neid.

“Oh, I just kind of fell into the job. I didn’t really want it.”

- Der glückliche Inhaber eines Jobs, für den ich im Moment so ziemlich morden würde.

Argh. Viel.

Frauenzeitschriftenklischees

Du weißt, dass du dich in der Redaktion einer Frauen-Lifestyle-Zeitschrift befindest, wenn…

  • die einzigen beiden Männer im ca. 18-köpfigen Redaktions-Team in der Design-Abteilung zu finden sind.
  • alle weiblichen Angestellten ausnahmslos atemberaubende Schuhe tragen, und zwar mit Absätzen, die jeden normalen Menschen nach ungefähr einem halben Tag umbringen würden.
  • der Werbegeschenke-Tisch sich biegt mit Büchern, Haushaltsgegenständen und Kuchen, die dort wahrscheinlich schon Wurzeln schlagen; wird jedoch eine Handvoll Kosmetikprodukte dort abgelegt, fallen sofort mehrere Damen darüber her wie die sprichwörtlichen Geier.
  • du zwar, abgesehen von Bus- und Pausengeld, nicht bezahlt wirst, nach fünf Tagen aber schon Kosmetik im Wert von mindestens €25, mehere Bücher, Pinguin-Eiswürfelformen, eine Packung Duftkerzen, eine Packung Kaffee und eine Rolle Alufolie in deinem Besitz zählst. (Was du natürlich alles dankend angenommen hast, da du gerade umgezogen bist und dir deinen kompletten Küchen- und Haushaltsbestand neu aufbauen musst.)
  • die Mehrheit der weiblichen Angstellten, unter Bekanntgabe zermürbender Schuldgefühle, von ca. 11 Uhr bis Feierabend stetig Keks- und Bonbonpakete leert.
  • eben jene weiblichen Angestellten sich als Folge darauf regelmäßig daran erinnern, dass die jeweils andere doch gerade auf der XY-Diät ist; wobei die Gesprächspartnerin dann darauf hinweist, dass die XY-Diät bereits eine Woche in der Vergangenheit liegt und sie in der Zwischenzeit auf die AB-Diät umgestiegen ist.
  • die tägliche “Recherche” darin besteht, nach der Mittagspause die Klatschspalten sämtlicher Tageszeitungen zu durchwühlen und sich gegenseitig mit den bissigsten Kommentaren über diverse Prominente zu übertreffen.
  • Redakteurinnen neben Schreibwaren und Bürobedarf auch regelmäßig Schminkspiegel und Haar-Gältteisen aus ihren Schreibtischschubladen hervorkramen.

Und hier noch die Nummer eins, mein persönlicher Favorit unter den Anzeichen dafür, dass du dich in der Redaktion einer Frauenzeitschrift befindest:
Die lautstarke Bekanntmachung der Chefredakteurin, dass sie heute eine Keks zu essen gedenkt, lässt alle anderen Angestellen schockiert innehalten. Daraufhin nimmt ein Großteil des Teams aktiv am Verzehr des Kekses Teil, da der Vorgang einen mehrere Minuten langen Entscheidungsprozess einschließt, während dem die Chefredakteurin mehrmals zwischen ihrem Büro und der Keksdose hin- und herpendelt bei dem Versuch, anhand der Erfahrungsberichte ihrer Kolleginnen zu entscheiden, ob der Keks auch wirklich gut genug ist, um die zusätzliche Kalorienzufuhr zu rechtfertigen.

Und, nur damit hier kein falscher Eindruck ensteht: Es macht riesig Spaß, da zu arbeiten, und die Damen sind alle furchtbar nett und lustig.

Manchmal regnet es halt einfach…

…das Blaue vom Himmel herunter. Sozusagen. Ist mir bisher auch nur in Sheffield passiert sowas. Dafür aber dann direkt die ganze Zeit!

GMX hat wohl auch zuviel Akte X geguckt

Heute morgen:

Zitronenkopfaliens auf Klassenfahrt nach England?

Zitronenkopfaliens auf Klassenfahrt in England?

Heute nachmittag:

Ob die Email wohl auch ein Rezept für Zitronenkuchen enthält?

…wobei die Bildrecherche hier ganz klar Minuspunkte in der B-Note kassiert. Weiß doch jedes Kind, dass Außerirdische grau sind.

Agent Colton: So, Mulder, whaddaya think? This look like the work of little green men?
Mulder: Gray.
Agent Colton: What?
Mulder: Gray. You said “green men.” A Reticulian’s skin tone is gray. They’re notorious for their extraction of terrestrial human livers, due to iron depletion in the Reticulum galaxy.
Agent Colton: You can’t be serious.
Mulder: Do you know how much liver and onions go for on Reticulum?

Okay, ich will mal nicht so sein. Die GMX-Nachrichtenredaktion kann Agent Mulder haben. Aber Scully bleibt schön hier bei mir!

Und wo wir schon bei Fernsehkult sind…

Wieso spielt mein Kopf die Twin Peaks Melodie in der Endlosschleife bei diesem Blick aus dem Fenster?

Truman: You saw a giant?
Cooper: Yes.
Albert: Any relation to the dwarf?

Notiz an mich: Mehr 90er Fernsehserien-DVDs kaufen. Warum?

Darum:

Cooper: This must be where pies go when they die.

Googlespaß, die Zweite

Meine Blog-Statistiken haben mir soeben erzählt, dass man bei einer Google-Suche nach Gedichte für tolle Frauen hier in meinem kleinen Tagebuch landet. Außerdem sind wir hier anscheinend eine Anlaufstelle für Menschen auf der Suche nach Mordgedichten.

Dabei wurde hier überhaupt noch nie gedichtet, und schon gar nicht über Mord. Oder seh ich etwa aus wie Emo-Pumuckl?

Außerdem möchte man von mir wissen, wo Mirja Boes wohnt (keine Ahnung, aber ich kann sie ja mal fragen, wenn wir uns das nächste mal in Bielefeld über den Weg laufen), wie sie mit Hello Kitty verwandt ist (irgendwie über ein paar Ecken…äh, Hosen und Musikinstrumente).

So weit ja, wie Frau Fey sagen würde, gerecht genug. Aber was hab ich denn bitte mit den Durchschnittstemperaturen für Whit und Sundays zu tun? Als würde hier über jeden Krampf gebloggt… Und Frauen in Jeansrock und schwarzer Strumpfhose hamma, ganz nebenbei bemerkt, auch nicht. Aber danke der Nachfrage!

Aliens? Nein, nur Drogenkängurus

Was ist braun und hüpft im Kreis über's Feld? Ein Känguru auf Opium.

Aha. Hätte GMX das also auch aufgeklärt.

Vielleicht könnte dann auch mal jemand schnell beim FBI anrufen und Agent Mulder Bescheid sagen. Der sucht nämlich immer noch im Weltall nach den Kornfeldvandalen.