Eingetütet im 2009

Eine kleine Nachtmusik

…haben wir heute, gewissermaßen. Musikstock nämlich. Und ich möchte es anprangern, dass ich mir den persönlich bei der Frau Fey abholen musste. Früher, meine Lieben, früher als die Jugend noch Anstand hatte, da wurde einem so ein Stock noch vorbei gebracht und in den Garten gelegt. Tja-haa, vorbei ist’s mit der guten alten Zeit. Aber das sag ich ja schon lange.

Aber gut. Dann machen wir halt mal Musik.

Ein Song den du mit deiner (ersten) großen Liebe assoziierst.
How Do You Do! von Roxette. Tanzschulzeiten. Cha cha cha. Braune Augen. Schmollmund…

Ein Song der dich an einen besonders tollen Urlaub erinnert.
Summer Wine, und zwar die Version von den Corrs und Bono. Frühling in New York…

Ein Song der total trashig ist, den du aber dennoch ganz gern hörst.
All the Things She Said von Tatu. (Krieg ich jetzt Schläge von der Frau Fey?)

Ein Song der dich zum Träumen bringt.
Belle aus Notre-Dame de Paris

Ein Song der dich – geplagt von Liebeskummer – begleitet hat.
EINER? Hm. Slide von Lunik

Ein Song den du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast.
Also das zu beantworten ist echt unmöglich. Dazu sind meine Musikphasen viel zu extrem.

Ein Song der dein liebstes Instrumental ist.
Als erstes möchte ich bitte die Frage umstellen, die tut nämlich weh. Wie wäre es mit, ein Instrumentallied, das du gerne hörst. Danke.
Die Ouvertüre vom Phantom der Oper. Da heul ich immer noch. Vor allem im Film wenn der Kronleuchter hoch geht. Mann was war das peinlich damals im Kino. Der Film läuft keine fünf Minuten und Susi flennt mehr als ein Saal voller dreizehnjähriger am Ende von Titanic…

Ein Song der eine deiner liebsten Bands repräsentiert und daher für dich von besonderer Bedeutung ist.
Tja das wäre dann wahrscheinlich irgendwas von Bon Jovi. Sagen wir mal Living on a Prayer.

Ein Song in dem du dich selbst wiederfindest oder in dem du dich auf eine gewisse Art und Weise verstanden fühlst.
Madeline* von Patti Russo. Das geht mir so wahnsinnig unter die Haut, schon seit ich es das erste mal in einer furchtbar verrauschten, kaum verständlichen live bootleg Version gehört hab. Ich weiß auch gar nicht wieso eigentlich. (*Und schau an, da klaut mal wieder einer einfach meine Fotos. Naja, ist ja für nen guten Zweck.)

Ein Song der dich an eine peinliche oder witzige Situation erinnert.
Nellie the Elephant von den Toy Dolls. Party beim Joey. Lachend durchs Wohnzimmer springen. Unterm Christbaum ins neue Jahr schlafen.

Ein Song bei dem du am besten relaxen kannst.
Extremis von HAL, und zwar die (Remix?) Version feat. Gillian Anderson. Wobei das Video so nicht viel mehr als eine verschwendete Chance bietet. Da ist ja sogar Frau Scully im Flanellschlafanzug noch sexier. (Wobei, das sowieso.)

Ein Song der für eine Glücksphase in deinem Leben steht.
Können wir die Frage umbauen in Depressionsphase? Das wäre viel einfacher… Nicht? Hm. Dann, ähm, ja, gute Frage. Ah, doch ich weiß es: Paradise by the Dashboard Light* von Meat Loaf und Patti Russo. 18. Führerschein. Sommer. Nachts durch die leere Stadt fahren und im Auto laut singen. Und der Beginn einiger unglaublich wichtiger Freundschaften. (*Hinweis zum Video: Wird erst in der zweiten Hälfte wirklich interessant… *flöt*)

Ein Song der momentan dein Lieblingssong ist.
Boah, das ändert sich doch täglich. Hmm, Afraid to Shoot Strangers von Iron Maiden war letzte Woche hoch im Kurs. Diese Woche steht das Lieblingslied noch nicht fest. (Und: Meh. Der kann das viel besser als ich. Wenigstens ist er nett und filmt es so, dass man es sich abschauen kann. Weiß ich ja schon, womit ich meine Weihnachtsferien verbringe.)

Ein Song den du deinem besten Freund/deiner besten Freundin widmen würdest.
Ballad of Youth von Richie Sambora.

Ein Song bei dem du das Gefühl hast, dass ihn außer dir niemand gerne hört.
Hallelujah (das von Leonard Cohen), egal in welcher Version (außer der von Leonard Cohen. Oder von Alexandra Burke oder irgendwelchen anderen Castingshownervkindern). Und alle so, ach näääääh.

Ein Song den du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst.
Also wenn wir das ganze schon auf Deutsch machen, dann möchte ich bitte Texte. Danke.
Außerdem ist es so gut wie unmöglich, da EIN Lied auszusuchen. Aber wenn es denn sein muss, dann Fanny Ardant et Moi von Vincent Delerm. Weil es ganz zauberhaft unsinnig Unfug treibt mit der Selbstdarstellung der zauberhaften Frau Ardant.

Ein Song der weder deutsch- noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt.
Mocas en la Casa von Shakira

Ein Song bei dem du dich prima abreagieren und Stress abbauen kannst.
Forever von Kamelot

Ein Song der dich zum Schmelzen bringt.
The Dreams of Candlelight aus Beethoven’s Last Night, gesungen von Patti Russo. (Aber das hat YouTube nicht. Weiß ich ja schon, was ich am Wochenende zu tun hab.)

Ein Song der dir richtig gute Laune macht, den du z.B. gern unter der Dusche trällerst und deine Lebensgeister weckt.
Black Horse & The Cherry Tree von KT Tunstall. Und das ist außerdem absolut phänomenal wie die Dame sich das live zusammenbastelt. Bands sind eh überbewertet. Vor allem wenn man so ne Stimme hat.

Ein Song mit dem du Trauer verbindest.
Don’t You Cry von Kamelot

Ein Song zu dem du tanzen musst, weil er dein ultimativer Dance Song ever ist.
Ultimativer Dance Song ever? Ey, das tut WEH, man. Dein ultimativer Dance Song ever. Das klingt wie Detlef D!!!!!!!!!!!!!!! Dingens.
Davon mal ganz abgesehen wird man mich so gut wie immer bei I Love Rock & Roll tanzend vorfinden. Und die Wahrscheinlichkeit, dass ich dabei an der Karaokemaschine stehe, ist auch relativ groß.

Ein Song der unbedingt auf deiner Party gespielt werden muss.
I Want You to Want Me von Cheap Trick. Die live Version bitte. Oder, wenn die grade keine Zeit haben, darf gerne auch Katie Holmes ran. Also ans Mikrofon. (Das ist dann wohl auch die Stelle, and der ich gestehe, dass ich Dawson’s Creek wegen Joey geguckt hab.)

Ein Song den du zu den besten aller Zeiten zählst.
Bohemian Rhapsody. (Mama??!) Wobei, das könnte man eigentlich für so gut wie alle Lieder von Queen sagen. (Also bester Song aller Zeiten. Nicht Mama??!)

Ein Song der auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte.
The Answer von Richie Sambora. Und nur das.

Puh. Geschafft. Ich werde dann mal eine vorbildliche Bloggerlandbürgerin sein und den Stock der Bianca und der Änna vor die Tür legen. Damit die auch mal einen Abend lang schuften müssen :-P

Wir leben hier ja gerne riskant

…und deshalb teile ich jetzt auch den Spruch des Tages mit euch, obwohl mir Schläge angedroht wurden. Und zwar ist der Spruch des Tages heute von Anonym (weil Schläge hab ich erfahrungsgemäß eher nicht so gerne).

Es gibt nichts entspannenderes, als wenn man beim stricken oder beim sticken nebenbei ein Hörbuch hört.

Und weil Anonym ein äußerst lustiges Wesen ist, gibt es sogar noch einen zweiten Spruch des Tages:

Ich möchte das Teilchen in Sandra Bullocks Kleid sein.

Äh, ja. Kann ich zwar nicht so ganz nachvollziehen. Aber wenn das geht, dann kann ich ja wohl auch ein Teilchen in Frau Scully’s Bluse sein.

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Und noch ein Stück Tort- äh, Googlespaß

Das Prinzip wird langsam alt, ich weiß. Aber es bereitet mir doch immer wieder Freude, wenn ich sehe, über welche Umwege und Gedankengänge die Leute so auf meine Seite stolpern.

Da gibt es zum Beispiel jemanden, der möchte schlafen tanzen, und hofft wohl, dass man ihm hier zeigen kann, wie das geht. Vielleicht hilft das Gedicht von der Feylamia ja weiter.

Aber auch 100 Top Horror Films hofft man hier zu finden. Da muss ich allerdings leider passen, denn ich bekomm ja schon Albträume, wenn ich nur Bewertungen von Horrorfilmen lese. Freunde des Films im allgemeinen dürfen aber gerne nebenan weiterlesen.

Des weiteren gibt es dann Menschen, die sich für englisches Leitungswasser interessieren. Für euch hab ich zwei Wörter: Brita kaufen!

Ralph “Mag ich Jungs” ist da schon ein wenig mysteriöser. Wundert sich da einer, ob der Ralph Jungs mag? Oder gibt es einen Ralph da draußen, der verwirrt ist und hofft, vom Internetgott eine Antwort auf seine Identitätskrise zu bekommen? Lieber Ralph, das ist schon okay. Ich bin mir auch nicht immer so ganz sicher, ob ich Jungs mag.

So. Hamma wieder was gelernt. Also find ich. Und ich glaube, ich sollte wieder öfter in meine Statistiken gucken.

Soso.

Da fand mich also ein Mensch, der nach der Feylamia googlete.

Ob ich jetzt wohl von der Feylamia Geld dafür bekomme, dass ich sie so gut SEOte?

Interessant ist des weiteren auch, dass Menschen hoffen, bei mir ‘Meat Loaf als Cartoonfigur’ zu finden.

Hamma aber nicht.*

Nur Pattibarbie.

Nach der sucht aber komischerweise wieder keiner.

*Aber ihr könnt mal die Anna fragen. Die hatte mal einen. Sogar auf T-Shirt. Und signiert von Pattibarbie und noch ein paar so komischen Leuten mit Instrumenten.

Ein neues Kapitel. Oder gleich ein ganzes Buch

Meine bildschöne Starbuckstasse ist nicht mehr.

Ja, ich meine die, genau die, die ich bei meinem letzten Frühstück in New York gekauft hab. Die, aus der ich seit März 2007 jeden Tag meinen Kaffee/Tee/Saft/wasauchimmer getrunken habe und dabei jeden Tag ein bisschen an meine zauberhafte Woche in New York gedacht habe. Die, die ich in meiner WG in Sheffield in meinem Zimmer aufbewahren musste, weil ich sie sonst dank meiner frühaufstehenden, Starbuckstassenklauenden Mitbewohnerin in dem ganzen Jahr nicht einmal in die Hände bekommen hätte.

Ja, jetzt ist sie nicht mehr, und ich kann noch nicht mal jemand anderem die Schuld dafür geben. Wobei, eigentlich ist Sonyas offenes Küchenregal schuld, und mein blödes Honigglas, das da plötzlich rausgesprungen kam und meine bildschöne Starbuckstasse in bildschöne Starbuckstassenstücke geschlagen hat. Das war übrigens im Sommer. Die letzten drei Monate hab ich meinen Kaffee/Tee/wasauchimmer dann aus meiner bildschönen, notdürftig zusammengeklebten und an allen Seiten tropfenden Starbuckstasse getrunken. Und gestern was ich es dann endgültig leid, immer Kaffee- und Teeringe überall wegzuwischen, und hab mir eine neue Starbuckstasse gekauft.

Das ist sie, die neue bildschöne-wenn-auch-nicht-ganz-so-bildschön-wie-die-alte-und-vor-allem-nicht-aus-New-York Starbuckstasse. Aber zumindest verteilt sie nicht Kaffee und Tee in der ganzen Wohnung.

Die alte steht jetzt auf dem Küchenfensterbrett und bewahrt Teebeutel auf. Die tropfen ja nicht.

Passend zum Starbuckstassenwandel gibt es auch noch eine weitere Veränderung. Am Montag fange ich nämlich meine neue Stelle an. Als Redaktionsassistentin bei einer Medienfirma in London. Digitale Medien sogar, aber Digitalemedienfirma klingt blöd auf deutsch. Auf alle Fälle hab ich eine feste Stelle ab Montag. Und eine unheimlich tolle noch dazu. Darauf trink ich doch direkt einen. Mocha aus meiner neuen bildschönen Starbuckstasse nämlich! :)

Eine Werbeeinblendung

Für alle Määädchen (okay, Jungs auch) die Mädchensachen und Glitzersachen und Computersachen mögen, gibt es jetzt Girly Sparkly Geek Things. Von der Frau Fey und mir und ein paar anderen tollen Bloggerinnen.

So. Jetzt ansehen gehen.

Tschüüß.

Los. Hopp, hopp.

Der Spruch des Tages

…kommt mal wieder von der Bekloppten von nebenan.

Feylamia (21:55):
Oh Gott. Ich bin ein Teenage Nerd. Ich find ‘ne Frau im Videospiel scharf.

Das ist übrigens besagte Dame. Die hat kantige Brüste. Möcht ich nur mal anmerken. Aber, jedem das seine und so, ne ;-)

Nur mal schnell das Nötigste kaufen…

…war mein fester Vorsatz für meinen Ausflug durch den Monsun hoch in den Ort.

Äh, ja. Ich finde, das hab ich auch ganz gut hingekriegt. Vor allem müssen das so ungefähr die tollsten Zehn-Euro-Schuhe aller Zeiten sein. Da war dann sogar noch Kleingeld übrig für eine Silberglitzerstrumpfhose und pinke Haare zum anstecken. Hihi. #mädchen

Exklusiv-Sondermeldung: Feylamia enthüllt skandalöses Doppelleben

Wenn ich dieses Lied hör bin ich eine Disney-Prinzessin und möchte tanzen auf der Straße mit einem Traumprinzen.

Madame Feylamia wird es vermutlich leugnen. Doch sie sprach’s!

Zitat des Tages: Journalistengedöns

Journalisten müssen Blogger doof finden, es sei denn, man ist bloggender Journalist, dann muß man nichtbloggende Journalisten doof finden, online und offline.

Grade bei einem wortgewandten Menschen mit unterhaltsamen Meinungen gelesen. Und recht hat er auch. Dass nichtbloggende Journalisten doof sind, lernt man heutzutage den Journalistenküken sogar schon in der Uni.

Und danke an Feylamia für den Lesetipp. :)

Eingetütet in: Uni, Zitate
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