…kommen dabei heraus, wenn man mir zwei Stunden frei gibt und mich mit einer überdimensionalen Tasse Karamell Macchiato in einer Starbucks-Fensternische allein lässt.

Das vermutlich eher weniger verständliche Gekritzel in der unteren Bildhälfte ist in normalsprache übersetzt mehr oder weniger der Text von Afraid to Shoot Strangers. Nicht dass das irgendjemanden interessieren würde. Aber nach ungefähr siebenundzwölfzigtausend mal üben kann ich’s jetzt in originalgeschwindigkeit mitschreiben. In hieroglyphenform. Bis zur offziellen NCTJ Zertifikatsgeschwindigkeit von 100 Wörtern pro Minute isses trotzdem noch ein langer Weg. Gnäh!
Eingetütet in: Uni, der tägliche Wahnsinn


Das ist Kunst, Baby.
wofür brauchst du son komisches zeug
Ach wie gut könnte ich das im alltag gebrauchen. Kann man das auch online irgendwo lernen?
@ Franziska: Damit ich alles was gesagt wird vollständig und korrekt mitschreiben kann. Diktiergeräte kann man ja nicht immer verwenden, in England ist es zum Beispiel verboten, eine Gerichtsverhandlung mitzuschneiden, also musst du als Journalist alles aufschreiben, wenn du darüber berichten musst. Und so weiter…
@Bianca: Ich weiß nicht, wie es bei anderen Systemen ist. Aber soweit ich es verstanden hab ist auf Teeline ist irgendwie ein Copyright drauf, deswegen gibt’s dafür keine Wörterlisten etc. online. Und Bücher gibt’s auch nur drei oder so. Im Deutschen gibt’s Steno, aber das ist glaube ich ein anderes System.
Kann, glaub ich, allgemein schon ziemlich nützlich sein. Allerdings ist es ein riesen Aufwand, es zu lernen. Wir haben 8 Stunden pro Woche und ich mach mindestens eine Stunde täglich zuhause, und hab grade mal halbwegs die 60 Wörter pro Minute geknackt…