Mensaversteckspiele und der Flur des Grauens

Wie könnte man seinen freien Tag schöner verbringen, als in der Uni?! Genau da war ich heute nämlich, und dank der wunderbar koordinierten Sprech- und Öffnungszeiten im Zentrum des bürokratischen Wahnsinns durfte ich auch gleich vom späten Morgen bis zum späten Nachmittag dort bleiben.

Das Gute daran ist, ich habe ganz viele Leute getroffen die ich schon ganz doll vermisst habe. Und ich habe nun immerhin alle Scheine und Bescheinigungen soweit zusammen gesammelt, dass ich nächste Woche endlich, endlich mein BA-Zeugnis beantragen kann. Alles in allem also ein netter, lustiger und sogar sinnvoll genutzter Tag.

Außerdem hatte ich die große Ehre, mit dem Hecko (das ist dieser nette junge Herr) ein Schnitzel essen zu dürfen. Leider ist es, wie eigentlich alles Leckere, das die Mensa so produziert, in garstiger Paprikamatsche ertrunken und musste von mir erst durch gewagte Soßenumlagerungsaktionen in einen genießbareren Zustand gerettet werden.

(Hier die Mensa-Standard-Garstigepaprikamatsche)

Bei einem derartigen Menü ist es wohl kein Wunder, dass der eine oder andere Student sich sichtlich unwohl dabei fühlt, beim Verzehr ertappt zu werden. Besonders wenn die Möchtegernreporterin neben ihm den Vorfall auch noch fleißig dokumentiert. Dabei war der liebe Hecko eigentlich ganz scharf auf den garstigen Himbeerquark. Aber hauptsache wir zieren uns erst mal ein bisschen… Hier also die umfassend bebilderte Geschichte. Eine Foto-Love-Story gewissermaßen:

Erst mal so tun, als wäre ich gar nicht da. Vielleicht hilfts ja.

Neeeiiin, es darf doch niemand sehen, dass ich grade die zweite Portion Himbeerquark esse. Ich bin doch offiziell auf Diät!

Schnell verstecken. Diese Reporter immer… Keine Fotos bitte, keine Fotos, wenden sie sich gefälligst an meinen Pressesprecher!

*schmacht*

Wie ihr seht, hat der Kandidat schließlich doch noch beschlossen, zu seiner Leidenschaft für den Himbeerquark zu stehen. Wenn das mal nicht Appetit macht! *grins*

Später am Tag durfte ich dann noch gemeinsam mit dem Flo (das ist der hier) von 14 bis 15 Uhr 30 vor dem Büro von “Maryland” warten. Die Dame ist nämlich für die Modulabschlussbescheinigungen zuständig und entsprechend gefragt. Leidgeprüfte Studenten finden sich deshalb bis zu einer Stunde vor Beginn ihrer Sprechstunde (!!!) in der hinterletzten Ecke von C3 ein - ich habe sie heute ganz spontan, passend zur Stimmung, den Flur des Grauens getauft. Naja, dank dem Flo war die Wartezeit aber ganz lustig.

Hier ein Exklusivbild live vor Ort auf dem Flur des Grauens

Das ist der Flo. Der kann auch nach einer Stunde Warten noch lächeln.

Soviel also dazu. Wie gesagt, ein äußerst erheiternder Tag. Ach ja, und außerdem habe ich auf C4 mein Glück in Form von unserem Willy gefunden. Hat er gesagt. Das war bevor er nachgedacht hat. Danach war’s ihm peinlich. Und der Hecko wäre fast geplatzt vor nichtlachen. Aber dazu vielleicht ein andermal mehr.

Eingetütet in: Freunde, Uni

Kommentar zu “Mensaversteckspiele und der Flur des Grauens”

  1. Bianca sagte am :

    Ach, ich hätte nie gedacht, dass ich es vermissen würde, auf hässlichen Fluren zu warten, aber ein bisschen hat es ja immer Spaß gemacht.
    Liebe Grüße an Hecko. Mit ihm kann man übrigens auch wunderbar warten. Gell Hecko?! Stadt Land Fluss ist mit extra Regeln nämlich gleich viel lustiger!!!


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