The future ain’t what it used to be

…um es mal mit den Worten von Jim Steinman zu sagen. Das Unvorstellbare ist passiert. Ich gehe zurück nach Landshut.

Wie sich nun nämlich herausgestellt hat, erfordert mein neuer Job als PR-Frau bei der Orthopädietechnikfirma in Bayern doch meine mehr oder weniger ständige Anwesenheit, denn ich bekomme dort jetzt wohl mehr zu tun als geplant. Und da ich nun mal an einem Punkt in meinem Leben bin, wo die Jobs nicht unbedingt zu mir kommen, muss ich wohl (oder übel) zum Job.

So sehr ich mich also dagegen gesträubt habe, wieder zurück “nach Hause” zu gehen, werde ich jetzt (zumindest bis Januar) wieder genau dort landen. Es ist ja auch nicht so als hätte ich was gegen Landshut. Ich habe meine Kleinstadt immer geliebt und sie in den letzten Jahren auch sehr vermisst. Das Problem ist nur, dass dort eben auch meine Familie ist. Und das ist wiederum der Grund, warum ich eigentlich auf keinen Fall zurück will.

Aber vielleicht ist das auch genau der Punkt. Meine Eltern waren schließlich einer der Hauptgründe, warum ich vor drei Jahren unbedingt aus Landshut weg wollte. Wenn ich jetzt aber wegen ihnen nicht zurück gehe und auf den vielversprechenden Job verzichte, würde ich mir damit nichts weiter beweisen, als dass ich in meiner Entwicklung noch immer kein Stück weiter gekommen bin und meine Entscheidungen nach wie vor von meinen Eltern abhängig mache - was ja genau das ist, was ich endlich nicht mehr tun will.

Also werde ich vernünftig sein und an meine Zukunft denken. Auch wenn sich der Plan, was die emotionale Ebene angeht, in etwa so anfühlt, als würde ich auf eine Mauer zurasen und anstatt links oder rechts abzubiegen einfach die Augenen schließen und aufs Gas treten.

Eingetütet in: Little LA, das Leben

2 Kommentare zu “The future ain’t what it used to be”

  1. Feylamia sagte am :

    Ach scheiße. Ich hatte gehofft, Du bleibst erstmal noch ‘ne Weile hier.

    Aber andererseits: Go Susi! Chancen nutzen macht sexy. Und reich. :)


  2. ::Susi:: sagte am :

    Ach scheiße: Hatte ich eigentlich auch gehofft…

    Aber andererseits: Da ich vermutlich nach spätestens einem Monat Dauerfamilienkontakt ein Fall für die Klapse sein werde ist es gut zu wissen, dass ich dabei dann wenigstens sexy bin ;-)


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