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Bunte Bilder

Vor einem Jahr

  • 21.11.2007: Da hatte ich wohl ausnahmsweise mal nichts zu sagen!

Filmchen!

Patti Russo :: Bible And a Beer

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Mir fällt gerade auf, ich schulde euch noch Fotos von Halloween. Meinem ersten Halloween in England. Ganz großes Kino ist das hier. Tausende Studenten in zum schreien tollen Kostümen bevölkern die Stadt. Und mittendrin wir. Nicht unbedingt zum schreien toll aber dafür zum davonlaufen böse. Jawohl.


Hier wir in böse. Abrundtief böse.


Evil Witch From Hell Powers. Man beachte wie sich das Opfer in Angst und Schrecken auf dem Boden krümmt.


Der Trans Vampire mit Anna und Susanna


The Evil Witch From Hell rockin down the highway to…ähm, the bathroom.


Hutparade

Zur Abwechslung mal was ganz neues heute: Hüte.
Haha. Verdreht ruhig die Augen. Aber insgeheim habt ihr bestimmt schon auf den nächsten Hut gewartet. Keine Ausreden. Ich weiß es! :-P


Hier mein neuer. Man beachte das Union Jack Herz welches, wenn ich’s mir so angucke, auf dem Foto gar nicht zu erkennen ist. Aber egal. Das hat mir schon eine Nominierung als Ehrenbürgerin Englands eingebracht. Die Engländer mögen es, wenn man ihr Land mag.


Und das ist der Fey ihr neuer. Mit coolem Nightmare Before Christmas Button Badge dran. Auf französisch. Hach, wir sind ja so europäisch! ;-)


Hier noch das neueste der englischen Hutmode frisch aus Meadowhall. So’n Federteil brauch ich unbedingt irgewann noch. Ohooo und sie hatten wiiinzige Hüte mit winzigen Schleierchen an Haarreifen! *seufz*


Und der ultimative Evil Witch from Hell Hut. Welcher in seiner voll entfalteten Pracht undgefähr halb so hoch ist wie ich. Mindestens.


Morgens halb fünf in Sheffield

Das ganz normale Ende einer ganz normalen Donnerstag nacht. Oder so.

(Ihr hab nicht wirklich ernsthaft was anderes erwartet, oder? ;-) )


Heute feiern wir uns mal wieder selbst…

…und gratulieren uns zum

Keine Sorge, ich hab nicht vor jetzt eine sentimentale Rede zu halten. Aber ich will mal schnell ein paar Infos in die Runde werfen.

:: träume_leben :: gibt es seit dem 14. März 2006 mit 400 Posts in (derzeit) 23 Kategorien und insgesamt 988 Kommentaren.

Am meisten gepostet wurde im April und Juli 2007 (je 29 Einträge) und am wenigsten im Juni 2008 (3 Posts).

Die größte Kategorie ist “der tägliche Wahnsinn” mit derzeit 130 Posts (was hauptsächlich daran liegen dürfte, dass da der meiste Schwachsinn reinfliegt, den ich hier so von mir gebe).

Dann könnte man noch lustig damit weitermachen, wie viele Fotos gebloggt wurden oder wie oft Patti auf diesen Seiten erwähnt wird. Aber interessiert euch vermutlich nicht die Bohne, und außederm hab ich mich nun lange genug von der im Stapel neben mir wartenden Arbeit abgelenkt :-)

Bleibt eigentlich nur zu sagen: Ich fühl mich mächtig geehrt dass ihr mich noch lest und hoffe, ich darf euch auch weiterhin ab und zu ein kleines bisschen unterhalten!


Jawohl. Ha’m wa!

Beweisfoto Nummer eins: Caro Mary Ann von Kappelhoff (*)


Die Ähnlichkeit ist ein bisschen gruslig, oder?

Beweisfoto Nummer zwei: Die neue Freundin von Sub Wayne


(Wir zeigen euch, wo das Brötchen die Körner hat! Har har.)


I’m just a sweet transvestite…

Naja, ich nicht. Aber die Feylamia. Gewissermaßen.

Die Fey! Ein Mann!

Skandal!

Und dann reißt sie sich auch noch das Zimmermädchen…

…und die Leonutte auf!

Erklärend könnte man hier vielleicht hinzufügen, dass sich der oben dargestellte Wahnsinn nicht völlig grundlos in dieser Form abgespielt hat. Ganz im Gegenteil, es gab sogar einen äußerst geeigneten Anlass für gender-switching, Corsagen und weiße Häubchen: Den Rocky Horror Singalonga. Spaß in Tüten. Und in Strapsen auch. Beim Kostümwettbewerb hatten wir leider keine Chance - dafür sind zu viele popzeigende Herren angetreten.

Die Leopardendame heißt, nebenbei bemerkt, Helen und studiert mit mir.


Wie ihr ja vielleicht schon wisst, hat mich vor kurzem die Tante von nebenan besucht. Ja, genau. Die da:

Nach einem anfänglichen kleinen Schock (Zwei Menschen verbringen zwei Wochen zusammen - die eine liebt Salsa und tanzt fünfmal die Woche, die andere kann dem Latinogezappel so gar nix abgewinnen - ohjeohje!) haben wir uns glaube ich ganz gut arrangiert ;-) und eine sehr lustige, beinahe komplett salsafreie Zeit, vollgepackt mit tollen Sachen (die das Leben schöner machen), hier in meiner neuen Heimat verbracht.

Und was tut man da so? Hm. Zum Beispiel Evita gucken. Welches grade auf Tournee in England ist und auf der Bühne fast noch toller als im Film. (Allerdings nur fast, mangels Madonna und Antonio nämlich.)

Shoppen bietet sich bei solchen Gelegenheiten ja auch immer an. Sogar mit kleinen Möchtegernbutches, die einem gerne erzählen, dass shoppen doofes Mädchengedöns ist, und dann innerhalb weniger Stunden zum äußerst amüsanten, wenn auch etwas gruseligen Übermädchen mutieren:

Hier der Beweis: Caro im Shoppingwahn. (Und sie hat ein T-Shirt gekauft mit mehr als zwei Farben drauf. Und mehere davon waren sogar neon!)

Im Verlauf ihrer Mutation zum Mädchen verspürte Caro dann das Bedürfnis, mich als Nichtmädchen zu verkleiden. All dyked up sozusagen:


(Hat nicht funktioniert.)

Magische Einhörner eignen sich auch bestens als Freizeitbeschäftigung. So kam die Fey dann in den Besitz von Trixie-Evita von und zu Crookes.

Aber Vorsicht: She’s not a dog, she’s a magical unicorn!

Hier nochmal Trixie-Evita, und außerdem mein neuer Primark Kuschelrentierschlafanzug:

So, und jetzt möchte ich bitte nie wieder darüber reden.

(Hier seht ihr Trixie-Evita von und zu Crookes (die nebenbei bemerkt ein weitaus wilderes, ungezogeneres Luder ist als ihre neue Besitzerin) beim Versuch, mit dem Kopf von Jack Skellington ein Kind zu zeugen.)

Passend zum Besuch des crazy Germans hat sich Sheffield dann auch direkt von seiner besten Seite gezeigt und in der Innenstadt einen riesigen European Food Market aufgetischt. Und da gab’s…Bratwurst!

Außerdem gab’s einen deutschen Salamiverkäufer mit einem unheimlich knuffigen deutschen Akzent. Welcher dann auch der Hauptgrund war, warum ich einen Haufen Geld in zwei kleine Kasecabanossi investiert habe. Ende der Geschichte: Meister Salami legt die beiden Würste auf den Tresen: “Vud iu leik a bäääg?” (- Äh nein, danke, ich trag die Wurst einfach unterm Arm nach Hause?) “…äänd tu Paunds zurück.” Hihi.

Ab und zu haben wir aber auch einfach einen ganz normalen Abend zu Hause verbracht:

(Im Bild meine Mitbewohnerin Anna - oh neiiin, noch ne Anna! Ich sollte euch langsam einfach Nummern verpassen ;-) )

Bleibt eigentlich nur noch zu sagen: Caaaaro, schön dass du da warst!

Ach und… gerecht genug.


Eben grübelte ich so, was ich euch wohl als erstes aus den vergangenen Wochen erzähle. Da fiel mir auf, dass ihr ja noch gar nichts über mein Studium zu hören bekommen habt. Hm, ja also…wo fange ich nur an?

Am besten mit ein bisschen Rumgeheule dann kann ich nachher mit “aber eigentlich ist es ganz toll” aufhören und alle freuen sich. Weil der NCTJ es so will, lernen wir Steno. Teeline Shorthand, um genau zu sein. Nur für den Fall dass es jemanden speziell interessiert. So, und nun lernen wir aber nicht nur Steno, sondern wir tun selbiges ganze 8 (in Worte: ACHT!) Stunden pro Woche. Und das ist nur rein Seminarzeit. Um einigermaßen hinterherzukommen, investiert das arme Journalismusstudentchen nochmal ungefähr genauso viel Zeit ins Wiederholen und Üben. Womit wir dann unterm Strich schon mehr Stunden beisammen hätten, als der deutsche Durchschnittsstudent in seinen Vorlesungen verbringt.

Und dabei ist Steno im Grunde nur das Sahnehäubchen auf unserer Ausbildung, die Schokostreusel sozusagen auf dem Jumbo-Eisbecher aus vielen dicken Kugeln in den Geschmacksrichtungen Recht (schmeckt ein bisschen fad), Ethik (kann sich nicht recht für ein Aroma entscheiden), Recherche (billiges Füllmaterial?!), Interviewtechniken (guter Happen)… Und dann kommt natürlich noch die leckerste, die einzig wahre Doppelschoko-Keksteig-Ohmeingottichbinimhimmel-Sorte, zu der man sich mühsam aber fest entschlossen durchlöffelt: Zeitschriftenjournalismus/Schreiben. Ja, an manchen Tagen vergesse ich ein bisschen, was das eigentliche Ziel ist. Oder zumindest in den ersten Wochen schien es oft so. Mittlerweile hab ich mich aber tapfer vorangegraben, und die schokoladigen Zeiten werden langsam mehr.

Zusammenfassend könnte man also sagen: Es ist nen Haufen Arbeit, dessen Sinn sich mir nicht immer völlig erschließt. Aber wenn wir schreiben und Zeitschriftengedöns machen - und das tun wir gottseidank viele, viele Stunden pro Woche - dann ist es großartig, aufregend, überlebensnotwendig für spätere Jobs und macht einfach riesig Spaß. Dazu kommt, dass die verschiedenen Menschen, die uns hier das Schreiben lernen, absolut brilliant, geistreich und lustig sind, in der Summe bei so gut wie allen großen/wichtigen/erfolgreichen Zeitungen und Zeitschriften im Land gearbeitet haben und uns ein wunderbar ermutigendes und inspirierendes Journalismustraining verpassen.

Ja, ich glaube der Studiengang ist allgemein doch ziemlich unser Freund.

Außerdem möchte ich jetzt einen Eisbecher. Meh!


So viel Leben, und so wenig Zeit!

Guess who’s back, back again! *peinliche white chick pseudohiphopper-geste* Ähm…ja. Lassen wir das.

Hallooo meine Lieben! Da bin ich wieder. Ich hoffe ihr verzeiht meine lange Abwesenheit. Es gab technische Probleme. Mehrfach sogar. Zuerst nämlich in der Form eines plötzlich verstorbenen Laptops, der dank verschiedener komplett unfähiger Wesen (im besonderen FujitsuSiemensTelefonhotlinemenschen und UPS-Fahrer) mehrere Wochen lang ins Licht wandern musste, bevor er endlich wiederbelebt wurde. Dann außerdem noch in Form des Internet Explorers, welcher ein Saupillemannarschloch ist (um mal Feylamias Bezeichnung zu borgen) und auf einmal meinte, er müsste Layoutsalat aus meinem Blog machen.* Und mangels Computer und Zeit ergab sich dann hier leider die unangenehme Leere mit der Wartungsnachricht. Tschuldigen’se!

Viel passiert seitdem, nicht zuletzt deshalb auch die lange Blogpause. Denn kaum war der Laptop wieder da, war auch schon die Feylamia hier, und dann gab’s natürlich erst mal andere Prioritäten…wie lustige Transvestiten, magische Einhörner und jede menge anderen, wunderbaren, das Leben lebenswert machenden Alltagsschwachsinn. Wie ihr seht, gibt es also viel zu berichten und aufzuholen in nächster Zeit. Ich weiß zwar noch nicht so recht wo ich anfangen soll, aber morgen werdet ihr’s mit eigenen Augen sehen!

Stay tuned, bis bald, knuddeldiwuuuh und Guten Abend!

* Da der InternetExplorer weiterhin ein Saupillemannarschloch ist und trotz mehrtägiger Bemühungen meiner- und Feylamiaseits nicht so will wie wir wollen, müssen die IE-Nutzer unter euch vorerst leider geringfügige Verschiebungen im Layout (und unkontrollierbares Hin-und-Herspringen des selbigen) in Kauf nehmen. Oder ihr tut einfach das einzig richtige und steigt auf den Firefox um. Was ich sowieso allgemein nur empfehlen kann!
(Und falls irgendjemand nen Tipp hat, warum der IE sich bei meinem Blog wie ein pubertärer Teenager benimmt und was ich dagegen tun könnte, kann ich nur sagen her damit und dankeschön!)

Noch einmal anstellen und ich lauf Amok!

So, nun bin ich offiziell wieder eine Studentin. Und habe heute tatsächlich etwas gefunden, das an deutschen Unis scheinbar wesentlich besser gelöst ist als an englischen. Einschreiben nämlich.

Ich erinnere mich, dass ich damals in Bielefeld nur ein Formular ausfüllen und zusammen mit meinen Zeugniskopien einsenden musste. Dann kam alles per Post und ich konnte mir am ersten Uni-Tag meinen Studentenausweis abholen. Das lief ganz einfach und reibungslos. Heute dagegen habe ich den total Albtraum an sinnloser und darüberhinaus auch noch schlecht organisierter Bürokratie erlebt. In Sheffield geht man nämlich persönlich zum einschreiben. Natürlich nicht, ohne in den Wochen davor schon Unmengen an Formularen ausgefüllt und an die verschiedensten Stellen geschickt und sich darüberhinaus schon mal online für alles mögliche vor-registriert zu haben. Also ging ich heute persönlich zum einschreiben. Natürlich habe ich auch brav einen ganzen Stapel an Formularen und Dokumenten mitgeschleppt, die man laut Anleitung für die Einschreibung (ja, es kam tatsächlich ein ganzes Handbuch dafür per Post…) unbedingt mitbringen musste. Der Termin für meine Buchstabengruppe war 12 bis 13 Uhr, also war ich um 12 da und stellte mich in die Reihe wartender Studenten (deren Anfang nicht mal zu erahnen war). Um 14 Uhr war ich allerdings gerade mal bis in Sichtweite des Gebäudes vorgerückt, in dem wir uns alle zur Einschreibung einfinden sollten. Und eigentlich grenzt es direkt an ein Wunder, dass ich mich um 15 Uhr komplett eingeschrieben und für den medizinischen Dienst registriert auf den Weg nach Hause machen konnte. Allerdings lag das auch nur daran, dass ich mich für das medizinische Gedöns auch schon vorher online vor-registriert hatte. Ansonsten hätte ich mit den meisten anderen nach dem Einschreiben nochmal ungefähr eine Stunde lang auf die Bearbeitung warten müssen. Und von dem ganzen Stapel Papierkram, den wir ja unbedingt mitbringen sollten, wollten sie genau ein Formular sehen. Zusammenfassend gesagt heißt das also: Wer sich seit Wochen organisiert und an alles gedacht hat, schafft es innerhalb von drei Stunden durch dein Einschreibeprozess. Wer auch nur irgendeine Kleinigkeit verpasst hat, steht dort ungefähr fünf Stunden rum. Wenn man ankommt und sich in die Reihe stellt, erzählen sie einem übrigens, dass man in spätestens einer Stunde wieder draußen ist.

Verborgen bleibt mir immer noch der Sinn hinter dem ganzen Aufwand. Das eine Formular und die Unterschrift für den medizinischen Dienst hätten sie genauso gut per Post entgegen nehmen können. Und vielleicht wäre das sogar unkomplizierter gewesen, als eine Turnhalle voller Computerplätze einzurichten, hunderte von Hilfskräften, die sich dann doch nicht auskennen, für die Einschreibung anzulernen und eine Woche lang jeden Tag ein paar tausend Studenten von A nach Z und über Y zurück nach B durch das Sportzentrum zu hetzen. Und mir würden jetzt die Füße nicht weh tun. Und Kopfschmerzen hätte ich auch nicht. Und ich hätte nicht den Activities Fair verpasst, der (intelligenterweise?!) zeitgleich zur Einschreibung statt fand (und natürlich genau in den Minuten zuende ging, als ich mich endlich aus der Turnhalle schleppte).

Wenn ich drüber nachdenke, war die Uni Bielefeld gar nicht so übel. Also Sheffield ist natürlich toller. Bestimmt. Ab morgen dann.

Und wer denkt, Deutschland wäre schlimm von wegen Bürokratie und so, der möge sich einfach mal an einer englischen Uni einschreiben!